Die Liste der 15 Kandidaten, mit der die FDP zur Gemeinderatswahl am 26. Mai antritt, wird von dem Landtagsabgeordneten Klaus Hoher angeführt. Auf Platz zwei folgt mit Ulrich König der zweite amtierende Gemeinderat der Liberalen. Ansonsten befinden sich im Vergleich zur Gemeinderatswahl von vor fünf Jahren eine ganze Reihe neuer Gesichter auf der Liste. Darunter zählen mit Cornelia Weißmann und Thorsten Möller auch zwei Unter-30-Jährige.

Durchschnittsalter liegt bei 50 Jahren

Mit 26 Jahren ist die Bankkauffrau Cornelia Weißmann die Jüngste unter den FDP-Bewerbern um ein Gemeinderatsmandat. Sie ist im Initiativkreis zur Erhaltung des Neufracher Sportplatzes engagiert. "Ein bisschen Verjüngung würde dem Salemer Gemeinderat nicht schaden, damit neben der Erfahrung von älteren Ratsmitgliedern auch die Sichtweise von jungen Leuten zum Tragen käme", erklärte der Ortsverbandsvorsitzende Ulrich König dem SÜDKURIER gegenüber. Deshalb habe man sich bewusst bemüht, auch junge Kandidaten zu gewinnen. Das Durchschnittsalter der FDP-Kandidaten liegt genau bei 50 Jahren. Mit Monika Schelshorn (69), einer ehemaligen Versicherungskauffrau, ist auf der Liste aber auch die Altersgruppe der Senioren vertreten.

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Die Freien Demokraten gehen mit einem ambitionierten Ziel in den Wahlkampf. Sie schielen nach einem dritten Mandat. "Es wäre schön, wenn der liberale Gedanke im Salemer Gemeinderat gestärkt werden könnte", sagt Ulrich König. Bei der letzten Gemeinderatswahl holte die FDP etwas über acht Prozent der Stimmen. Damals konnten die Freien Demokraten vor allem auch aus ihrem entschiedenen, aber letztlich nicht von Erfolg gekröntem Eintreten für den Erhalt der Realschule am Salemer Bildungszentrum profitieren.

Mäßigung der Kita-Gebühren als Wahlprogramm

In ihrem neuen Wahlprogramm hat sich die Salemer FDP eine Mäßigung bei der Anhebung von Kindergartengebühren auf die Fahnen geschrieben. "Dafür setzen wir uns als einzige Partei schon seit Jahren im Gemeinderat ein", betonte Ulrich König. Es verwundere ihn deshalb, dass SPD und die Grünen jetzt die gänzliche Abschaffung der Kita-Gebühren forderten.