Bei der Gemeinderatswahl am 26. Mai geht die Grüne offene Liste (GoL) mit 22 Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen. Unter ihnen befinden sich mit Ulrike Lenski, Petra Karg, Klaus Bäuerle und Ralf Gagliardi vier der fünf amtierenden Ratsmitglieder. Sebastian Günther bewirbt sich aus beruflichen Gründen nicht mehr für ein Mandat.

"Wir haben eine gute Liste", resümierte Hedi Christian, Vorsitzende des Grünen-Ortsverbandes Salem-Heiligenberg, das Ergebnis der Nominierungsversammlung. Bei der Gemeinderatswahl vor fünf Jahren wurde die GoL mit 23 Prozent der Stimmen und fünf Mandaten zweitstärkste Fraktion im Salemer Gemeinderat. "Unser Ziel ist es, noch stärker zu werden", erklärte Hedi Christian.

Mit 22 Kandidatinnen und Kandidaten ist es der GoL gelungen, wieder mit einer vollen Wahlliste anzutreten. 22 Bewerber ist die Höchstzahl, die eine Gruppierung in Salem aufbieten kann. Sie entspricht der Anzahl der Gemeinderatsmitglieder. Die Wahlliste der GoL ist exakt mit 50 Prozent Frauen und 50 Prozent Männern besetzt. Angeführt wird die Wahlliste von Birgit Zauner. Die gelernte Verlagsfachwirtin ist Elternbeiratsvorsitzende der Salemer Gemeinschaftsschule, ist aber eine Newcomerin auf dem breiten kommunalpolitischen Parkett. Sie wurde bewusst auf Platz eins gesetzt, um, wie es hieß, neue Gesichter in den Fokus zu rücken. Auf Platz zwei kam der Gymnasiallehrer Martin Möller. Erst dann folgen die amtierenden Ratsmitglieder.

"Das Miteinander für Heute und Morgen gestalten", haben die Grünen als Devise für ihre kommunalpolitische Arbeit ausgegeben. Konkret angesprochen wurden Dinge wie kostenfreie Kitas, die Einrichtung eines Bürgerbusses, das Bestreben in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten nach einer pestizidfreien Gemeinde, die Einrichtung eines Bürgerbusses, aber auch einen bedachtsamen Umgang mit Gewerbeflächen. "Wir wollen nicht nur eine schuldenfreie, sondern auch eine nachhaltige Gemeinde", betonte Hedi Christian. Sie plädierte auch für Investitionen für den sozialen Wohnungsbau seitens der Gemeinde.