Gleich an zwei Tagen forderte ein Heuballenlager im Bereich des Spielplatzes in der Netzenbergstraße im Salemer Teilort Oberstenweiler die Freiwillige Feurwehr Salem. Beim ersten Einsatz am Dienstagnachmittag löschte die Wehr das in Vollbrand stehende Heu, wozu eine Wasserversorgung über eine weite Strecke aufgebaut werden musste. Das zweite Mal rückte die Wehr am heutigen Mittwoch um 8.55 Uhr aus, nachdem sich das Heu erneut entzündet hatte. Die Ursache ist laut Polizei noch unbekannt, sie bittet Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeiposten Salem unter Telefon 075 53 / 826 90 zu melden.

Schon von weitem sah man die starke Rauchentwickulng des direkt am Waldrand brennenden Heuhaufens. Bild: Freiwillige Feuerwehr Salem
Schon von weitem sah man die starke Rauchentwickulng des direkt am Waldrand brennenden Heuhaufens. Bild: Freiwillige Feuerwehr Salem

Schon auf der Anfahrt hätten die Einheiten der Feuerwehr eine weithin sichtbare Rauchsäule am Waldrand von Oberstenweiler gesehen, beschreibt Feuerwehrmann Uwe Beier die Lage, nachdem die Wehr am Dienstag gegen 17.12 Uhr ausgerückt war. Das Alarmstichwort hatte „brennt Heuhaufen“ gelautet. Um ein Übergreifen der Flammen auf den direkt angrenzenden Wald zu verhindern, seien weitere Einheiten nachalarmiert worden. Die Wasserversorgung habe man von Oberstenweiler her durch eine doppelte Schlauchleitung realisiert. Dazu seien über 1500 Meter Schläuche eingesetzt worden. Ein Schlauchwagen legte sie während der Fahrt. Ein Landwirt aus Haberstenweiler untertsützte die Wehr mit Traktor und einem Anhänger mit 18 000 Liter Wasser. Ständig drehende Winde erschwerten die Löscharbeiten, die zu einem großen Teil nur unter Atemschutz durchgeführt werden konnten. Das DRK Salemertal kümmerte sich um die Nachbetreuung der Atemschutzträger. Der Besitzer des Heulagers riss mit dem Radlader die aufgestapelten Heuballen auseinander, erst dadurch wurde ein gezieltes Ablöschen möglich. Während des Einsatzes besetzte die Abteilung Beuren die verwaiste Salemer Feuerwache.

Insgesamt 1500 Meter Schlauch mussten zum Aufbau der Wasserversorgung verlegt werdein. Bild: Freiwillige Feuerwehr Salem
Insgesamt 1500 Meter Schlauch mussten zum Aufbau der Wasserversorgung verlegt werdein. Bild: Freiwillige Feuerwehr Salem
Der Löschangriff erfolgte mit mehreren Strahlrohren. Bild: Freiwillige Feuerwehr Salem
Der Löschangriff erfolgte mit mehreren Strahlrohren. Bild: Freiwillige Feuerwehr Salem
Wasser von allen Seiten brauchte es, um den Heuhaufen zu löschen. Bild: Freiwillige Feuerwehr Salem
Wasser von allen Seiten brauchte es, um den Heuhaufen zu löschen. Bild: Freiwillige Feuerwehr Salem
Die Schlauchleitung führte nach Oberstenweiler. Bild: Freiwillige Feuerwehr Salem
Die Schlauchleitung führte nach Oberstenweiler. Bild: Freiwillige Feuerwehr Salem