Die Schule Schloss Salem hat am Sonntag das neue Schuljahr feierlich eröffnet. Im Verlauf des Schuljahres wird der 100. Geburtstag der international bekannten Internatsschule begangen. Wie die Schule informiert, wird am 3. April 2020 das Jubiläum unter dem Motto „100 Jahre Zukunft“ mit einem Festakt gefeiert. Gesamtleiter Bernd Westermeyer begrüßte neben 165 neuen Schülern auch den 28-köpfigen neuen Jahrgang des Salem Kolleg und 19 neue Mitarbeiter.

Ein besonderes Willkommen sprach Bernd Westermeyer laut Mitteilung Bernhard Prinz von Baden und seiner Frau Prinzessin Stephanie sowie dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Schule Schloss Salem, Maximilian Dietzsch-Doertenbach, aus.

Dietzsch-Doertenbach dankte Prinz Bernhard zu Beginn der Schulversammlung für die Annahme der ihm vom Trägerverein angetragenen Schirmherrschaft über die Schule Schloss Salem und überreichte ihm eine entsprechende Urkunde.

Maximilian Dietzsch-Doertenbach (links) übergibt eine Urkunde an Bernhard Prinz von Baden. Gesamtleiter Bernd Westermeyer (Zweiter von links) und Vorstandsmitglied Stefan Soiné (rechts) applaudieren.
Maximilian Dietzsch-Doertenbach (links) übergibt eine Urkunde an Bernhard Prinz von Baden. Gesamtleiter Bernd Westermeyer (Zweiter von links) und Vorstandsmitglied Stefan Soiné (rechts) applaudieren. | Bild: Ilja Mess

Urgroßvater gründete die Schule

Prinz Bernhard versprach, sich auch in Zukunft nach Kräften für die Schule Schloss Salem einzusetzen. Die Schule Schloss Salem wurde im April 1920 von seinem Urgroßvater Prinz Max sowie Kurt Hahn und Karl Reinhardt gegründet.

Kern der Festansprache des Gesamtleiters war laut Mitteilung die Vielfalt der Salemer Schulgemeinschaft, die den Mikrokosmos Salems präge und auf die man als Schatz stolz sein könne. Aktuell kommen die Salemer Schüler aus 40 verschiedenen Nationen – unter anderem aus Afghanistan, Australien, China, Frankreich, Indien, Iran, Kolumbien, Mexiko, Russland, Singapur, Syrien und den USA.

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Westermeyer kündigte an, das anstehende Schuljahr der Vielfalt Salems zu widmen. Er forderte die Schüler und Mitarbeiter auf, der Welt zu beweisen, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen friedlich und als Freunde miteinander leben können. Und, dass sie sich als Gemeinschaft auf eine gemeinsame Zukunft vorbereiten können.