In und um Salem
Sybilla Kleffner (links) und Heidi Rothkegel fungieren seit vielen Jahren als Vorleserinnen des Vereins Lesezeichen. Für Eltern halten sie viele Tipps rund ums Lesen bereit.
Überlingen Wie macht man Kindern Lust aufs Lesen? Vorleserinnen vom Verein Lesezeichen geben Eltern Tipps
Am 16. November ist der bundsweite Vorlesetag: Wie kann man Kindern Lust aufs Lesen machen? Die Vorleserinnen und Vorleser, die sich im Verein Lesezeichen in Überlingen engagieren, haben viel Erfahrung und geben die auch gern an Eltern weiter. Ganz wichtig sind aus ihrer Sicht Rituale rund um Bücher und das Kuscheln beim Vorlesen. Zum Vorlesetag gibt es in Überlingen und der Region zahlreiche Angebote.
In den Tafelläden im Bodenseekreis sind viele Menschen Stammkunden, die sich Lebensmittel zu normalen Preisen kaum leisten können.
Bodenseekreis Der Bodenseeregion geht es gut, dennoch ist jeder Zehnte von Armut bedroht
Nur in München ist das Armutsrisiko in Deutschland geringer als am Bodensee: Die Region liegt auf Platz zwei. Dennoch ist auch hier jeder Zehnte von Armut bedroht, vor allem Alleinerziehende und Erwerbslose, aber auch Menschen mit niedrigem Bildungsstand sowie Ältere. Die wohlhabende Bodenseeregion kann bestimmte Härten abfedern. Aber für viele Menschen ist dennoch jeder Tag ein Kampf ums Überleben, sagt Ulrich Föhr, Stadtdiakon in Friedrichshafen.
Blättern in alten Fotoalben, in denen die ersten Blutspendetermine in Deggenhausertal dokumentiert sind: (von links) Josefine Schlude, Anita Reger, Josef Bentele, Peter Maric und Michael Schäfer.
Deggenhausertal DRK-Ortsverein hilft seit 50 Jahren mit Blutspendeterminen Leben retten
Fast 35 000 Menschen haben in den vergangenen 50 Jahren bei einem Termin des DRK-Ortsvereins Deggenhausertal Blut gespendet. Derzeit sind es 13 Ehrenamtliche, die bei den Terminen mitarbeiten. Längst sind die Blutspendetermine zu einem geselligen Treffpunkt für die Spender geworden – häufig halten sie sich beim anschließend Vesper und bei einem Schwätzle mit Bekannten länger auf als die eine Stunde, die die Blutspende selbst dauert. Dazu trägt auch das Buffet bei, das die DRKler für die Spender vorbereiten: Es hat einen Ruf weit über die Gemeinde hinaus.
Alles aus Salem
Salem Gemeinde will Bürger mit einem Bürger-Bus mobil machen
In Salem leben 4000 Menschen, die kein Auto haben. Um die Bürger in der Flächengemeinde mobiler zu machen, plant die Gemeinde ein neues Angebot im Nahverkehr. Drei Modelle wurden jetzt im Gemeinderat vorgestellt; daraus soll für Salem ein maßgeschneidertes Konzept entwickelt werden. Salem könnte mit einem Bürger-Bus starten, dann könnte das Angebot ausgeweitet werden. Denn auch Heiligenberg, Frickingen und Uhldingen-Mühlhofen haben Interesse an einer Vernetzung.