Die Steinbockzunft Taisersdorf hatte unter dem Motto "Viel Arbeit, wenig Moos, Steinbock-Stoß!" ein buntes Programm für den Zunftball zusammengestellt. Zu Beginn wurden die Gäste von Katarina Endres und Tanja Stengele als Stewardessen auf die "Sicherheitsbestimmungen während des Fluges" hingewiesen. Um die Flugzeit so angenehm wie möglich zu gestalten, gab es zuerst einen Sketch, der sich im Büro abspielte, heißt es in einer Mitteilung der Zunft.

Heike Steurer (links) und Doris Endres als Punker an den Mitfahrbänken.
Heike Steurer (links) und Doris Endres als Punker an den Mitfahrbänken. | Bild: Patrick Endres

Die hübsche Blondine erwartete einen Handwerker, da ihr Tacker keine Nadeln mehr hatte. Eine weitere Arbeiterin kam immer zu spät und spielte auf ihrem Computer Tetris. Währenddessen versank Frau Mayer in Arbeit. Der Chef erklärte ihr, dass sie eben als Einzige zum Arbeiten eingestellt wurde.

Bundeswehrgirls auf der Bühne

Das Publikum zuckte zusammen, als Günter Schmid in seinem Bundeswehr-Outfit rief: „Kompanie antreten!“. Das Steinbockballett marschierte als Bundeswehrgirls herein und führte seinen Tanz auf. Die Punker Dorins Endres (als Knäcke) und Heike Steurer (als Pupsi) hatten viel zu erzählen, was es Neues im Dorf gab. Zum Beispiel die neue Sitzgarnitur im Taisersdorfer Stadtgarten.

Doch dort wurden sie vom Narrenpolizisten vertrieben. Weil sie auch nichts mehr zu trinken hatten, machten sie sich auf den Weg in die Dorfmitte. Unterwegs sammelten sie im Publikum Pfandfalschen ein oder versuchten Geld zu schnorren, jedoch erfolglos. In der Dorfmitte entdeckten sie die bunten Mitfahrbänke und stellten fest, dass ein Getränkeautomat fehlt.

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Tanja Stengele informierte, dass man sich zur Landung wieder anschnallen solle. Doch dann eilte Katarina Endres herbei und meinte, dass noch das Schlussstück komme. Kein Problem, Tanja Stengele erklärte den Passagieren, dass eine Schleife geflogen werden müsse, da die Flugbahnen in Taisersdorf alle belegt seien. Um den Gästen die Flugverlängerung so angenehm wie möglich zu machen, fand das letzte Stück auf einer Baustelle statt. Herr Blinzler (blinder Baustellenprüfer) kam vorbei und kontrollierte, ob alle einen Bauhelm auf haben und angemeldet sind. Außerdem nahm er eine Sprengstoffkontrolle vor. Dazu simulierten die Bauarbeiter eine Sprengung. Sprengmeister Mani verstand das falsch und sprengte die Baugrube wirklich.