Auch wenn die erste Mannschaft des KSV (Kraftsportvereins) Linzgau Taisersdorf nach dem Abstieg nun in der Oberliga Südbaden kämpft, zog der Vorsitzende Daniel Höfler in der Nitgliederversammlung ein überwiegend positives Fazit der Saison 2017. Der Abstieg aus der Regionalliga sei der einzige Wermutstropfen gewesen, was aber im Wesentlichen der seit Jahrzehnten praktizierten Vereinsphilosophie geschuldet sei, möglichst mit Ringern aus dem eigenen Nachwuchs zu kämpfen. Diesen Weg will der KSV weiter beschreiten, parallel soll die Jugendarbeit intensiviert werden, verdeutlichte Höfler. Bürgermeister Hendrik Wengert lobte die gute Vereinsarbeit und die Erfolge des KSV. Durch seine Vereinsphilosophie, sei der Ringerverein ein Aushängeschild der Gemeinde Owingen.

Wie der aktuell 643 Mitglieder zählende KSV weiter aus seiner Hauptversammlung mitteilt, dankte Höfler nicht nur dem Vorstand und Helfern des Vereins sowie dem Trainerteam, das für die Ausbildung und Weiterentwicklung des Ringernachwuchses verantwortlich sei. Insbesondere dankte er auch Wengert, da die Aktiven in der Ringerhalle mit angrenzendem Kraftraum optimale Trainingsbedingungen vorfänden. Der Dank des Vorsitzenden galt auch den Fans, die das Regionalligateam trotz der schwierigen Lage immer zahlreich unterstützt haben. Die Linzgauer gehen in der kommenden Saison wieder mit fünf Teams an den Start.

Im Rückblick auf die Deutschen Meisterschaften hob Höfler den Gewinn der Silbermedaille von Max Glok bei der A-Jugend im griechisch-römischen Stil sowie die guten Platzierungen der Veteranenringer hervor. Die Bezirks- und Südbadischen Meisterschaften waren laut Höfler vor allem von den Männern gut besucht, weshalb die Linzgauer hier in den Vereinswertungen mit an der Spitze lagen. Die Lücke in der C-Jugend der vergangenen Jahre hat sich nun in den B-Jugendbereich verlagert, wodurch bei den Landesmeisterschaften keine Teilnehmer am Start waren.

Jugendleiterin Martina Lehmann streifte in ihrem Bericht die Jugendveranstaltungen neben der Ringermatte wie dem ersten KSV-Jugendevent. Anja Martin gab einen Einblick in die Arbeit der beiden Freizeitsportgruppen. Finanzreferentin Tanja Rinderle erläuterte die Ein- und Ausgaben des KSV im vergangen Jahr, sas mit einem kleinen Überschuss abgeschlossen werden konnte. Bei den Neuwahlen, die allesamt einstimmig ausfielen, gab es nur geringfügige Änderungen. Marco Martin übernahm das Amt des Gerätewartes von Frank Höfler und Michael Hatt ist neuer Mannschaftsführer der dritten Mannschaft an Stelle von Kurt Martin.

 

Der Vorstand

Das Vorstandsteam des KSV Linzgau Taisersdorf setzt sich wie folgt zusammen: Daniel Höfler (Vorsitzender), Tobias Martin (stellvertretender Vorsitzender), Tanja Rinderle (1. Finanzreferentin), Ingrid Waldvogel (2. Finanzreferentin) Stephan Endres (Schriftführer), Helmut Rinderle (sportlicher Leiter), Friedrich Martin (Leiter Öffentlichkeitsarbeit), Christa Rinderle (Leiterin Wirtschaftsbetrieb), Marco Martin (Gerätewart) und Veronika Krämer (Vertreterin der passiven Mitglieder).

Die Mitgliederversammlung bestätigte nach vorangegangenen Wahlen in Jugend-, Aktiven- und Freizeitsportversammlungen folgende Posten: Martina Lehmann (Jugendleiterin), Anja Martin (Leiterin Freizeitsport), Remo Martin (Trainervertreter Aktive), Klaus Käppeler (Trainervertreter Schüler), Helmut Rinderle (Mannschaftsführer 1. Mannschaft), Uwe Weißhaar (Mannschaftsführer 2. Mannschaft) und Michael Hatt (Mannschaftsführer 3. Mannschaft). Als Kassenprüfer für das nächste Jahr wurden Lea Martin und Birgit Martin gewählt.

Der Verein im Internet:www.ksv-taisersdorf.de