In der vergangenen Woche haben Gerhard und Helga Grabowski ihr diamantenes Ehejubiläum gefeiert. Ortsvorsteher Markus Veit gratulierte dem Paar. Darüber hinaus freuten sich die beiden über die Segenswünsche von Erzbischof Stefan Burger, von Pfarrer Bernd Walter und über den von Diakon Ulrich Bartsch gestalteten Gottesdienst am Jahrestag.

Ortsvorsteher Markus Veit brachte Helga und Gerhard Grabowski die Ehrenurkunde des Ministerpräsidenten mit.
Ortsvorsteher Markus Veit brachte Helga und Gerhard Grabowski die Ehrenurkunde des Ministerpräsidenten mit. | Bild: Lothar Fritz

Gerhard Grabowski kam 1939 in Gemlitz bei Danzig auf die Welt. Auf der Flucht vor der Roten Armee 1945 wäre seine Familie beinahe auf der Wilhelm Gustloff gelandet, die mit Tausenden Flüchtlingen in der Ostsee versenkt wurde. Nach zwei Jahren Aufenthalt in Dänemark kam die Familie nach Espasingen, wo Gerhard Grabowski die Volksschule besuchte um danach in Sanitärbetrieben in Stockach und 40 Jahre in Überlingen zu arbeiten. „Ich kenne Überlingen wie meine Hosentasche“, sagt er.

Sie half beim Zustellen des SÜDKURIER

Helga Grabowski wurde 1938 in der Großfamilie Dreher als sechstes Kind in Billafingen geboren. Als junges Mädchen half sie ihrem Vater beim Zustellen des SÜDKURIER. Bestens informiert durch seine Tätigkeit als Postbote, konnte ihr Vater die Gemeindeberichte noch handschriftlich an den SÜDKURIER liefern. Nach der Volksschule war sie als Haushaltshilfe bei Familie Kuczkay in Überlingen angestellt und arbeitete danach 30 Jahre als Fachkraft beim Reinigungsbetrieb Geisele.

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Kennengelernt hatten sich Gerhard und Helga Grabowski im Haus Kuczkay, wo er im Auftrag seiner Firma tätig war und erste Kontakte knüpfte. Zwei Jahre später waren sie ein Ehepaar, das beim Hochzeitszug von der Musikkapelle Espasingen begleitet wurde. Zuerst wohnte das Paar im alten Pfarrhaus in Billafingen. 1968 zogen sie in ihr neu gebautes Haus auf dem Hasenbühlweg mit der schönen Aussicht auf das Tal.

In ganz Europa unterwegs

Reisen und Wandern sind ihre großen Hobbys. In ganz Europa waren sie schon auf klassischen Routen unterwegs. Das Ehepaar engagierte sich bei der Organisation von Wandertagen. Er war Mitglied des Sport- und des Narrenvereins. Die ganze Familie mit den Töchtern Ruth und Angela und den Enkelkindern trat mit einem eigenen Thema in der Fasnet auf. Beide Jubilare sind lebhafte Erzähler und strahlen Humor und große Gelassenheit aus.