Zur Gemeinderatswahl treten in Owingen zwei Wählervereinigungen mit insgesamt 29 Kandidaten an. Die Freien Wähler (FW) führen 14 Kandidaten auf ihrer Liste. Bei der Bürgerlichen Wählergemeinschaft (BWG) sind es 15. Als einziger der Kandidaten fehlte Albert Zuzej, der sich auf Dienstreise befand.

Volles Haus im Owinger Bürgersaal Kultur O. Über 300 Bürger wollten sich persönlich einen Eindruck von den Kandidaten für die anstehende Gemeinderatswahl machen.
Volles Haus im Owinger Bürgersaal Kultur O. Über 300 Bürger wollten sich persönlich einen Eindruck von den Kandidaten für die anstehende Gemeinderatswahl machen. | Bild: Mardiros Tavit

Bürgermeister Henrik Wengert konnte über 300 Interessierte im vollen Bürgersaal Kultur O begrüßen. In seiner Ansprache betonte er die Wichtigkeit der kommunalen Wahlen. „80 Prozent der Anliegen der Bürger an den Staat werden in den Kommunen erledigt“, sagte Wengert. „Der Gemeinderat ist eine unheimlich wichtige Position im Gefüge einer Gemeinde“, betonte der Bürgermeister. Er appellierte zur Wahl zu gehen. „Die 63,4 Prozent Wahlbeteiligung von der letzten Wahl sind zu toppen“, forderte der Schultes auf.

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Bevor sich die Kandidaten einzeln den Wählern vorstellten, trugen die beiden Sprecherinnen der Wahlvereinigungen Elisabeth Matzner (FW) und Margitta Bischoff (BWG) jeweils ihre Wahlprogramme vor. Es bestätigte sich, was der Schultes über die Owinger Gemeinderatsarbeit mit „traditionell gemeinsamen Vorstellungen“ umschrieb. Beide blickten auf das Erreichte zurück, benannten die aktuellen Projekte und ihre Ziele. Dabei unterschieden sich die Wahlprogramme fast nur in ihren Formulierungen. Matzner (FW) war ausführlich, Bischoff (BWG) prägnant.

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Die Kandidaten benannten anschließend ihre eigenen Schwerpunkte für die zukünftige Ratsarbeit. Dabei waren die Ausführungen von gebürtigen und zugezogenen Owingern bemerkenswert. Während die Gebürtigen die Verbundenheit zur Heimat und deren Bewahrung herausstellten, betonten die Zugezogenen die herzliche Aufnahme in der Gemeinde. Die Vereinsarbeit benannten alle als eine wichtige Säule im Gemeindeleben.

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Die Natur und die Landwirtschaft sind ihnen wichtig. Die hohe Lebensqualität über die ganze Lebensspanne hinweg wollen sie erhalten wissen. Der Ausbau und die Sicherung von Kindergarten, Schule, Pflegeheim und Mehrgenerationenhaus wurde häufig benannt. Beim Thema Wohnen wird neben den traditionellen Einfamilienhäusern, auch an eine Geschossbauweise gedacht. Durch weitere Ausweisungen an Gewerbeflächen soll das Gewerbe weiterwachsen und so Arbeitsplätze geschaffen werden können. Ein eigenes Tourismuskonzept soll erarbeitet sowie das Wander- und Radwegenetz ausgebaut werden.

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