Die Heimatabende der katholischen Landjugend in Owingen sind Kult. Mühelos füllen die Laienspieler die Veranstaltungssäle, seit drei Jahren das Kultur|O. Es ist auch nicht neu, dass die letzte von drei Aufführungen am 23. November schon ausverkauft ist.

Vorpremiere beim Seniorennachmittag

Quasi mit einer Vorpremiere gastiert die Gruppe am Samstag beim Seniorennachmittag der Gemeinde, ehe am Abend an selber Stätte die erste Vorstellung stattfindet. Mit dem Stück „Die Hochzeits(ver)planer“ nimmt die Truppe unter anderem die Perfektionierung solcher Feste aufs Korn.

Das könnte Sie auch interessieren

Idyll bleibt, Geschichten sind neu

Wenn sie das Bühnenbild sehen, fühlen sich die Zuschauer regelrecht zu Hause. Denn es ändert sich wenig an diesem Idyll mit Haus und Herd, bei dem Mostkrug und Schnapsflasche zum festen Inventar gehören. Jahr für Jahr aufs Neue spannend sind dagegen die Geschichten, Beziehungskisten und Verwirrungen, die sich hier abspielen. Und die beschränken sich keineswegs auf das Linzgau, sondern nehmen Anleihe an der modernen Globalisierung. „Ich habe meine Mitte verloren“, klagt Sonja Specker als Konfuzius-Jüngerin, nachdem sich beim letzten Om ihrer Mediation aus dem Gleichgewicht kommt und über die Bühne kullert.

Eltern mischen bei Vorbereitungen für Hochzeit mit

„Nach drei Jahren wilder Ehe wollen sich Klaus und Moni in einer romantischen Kapelle in ihrem Lieblingsort in Owingen das Ja-Wort geben“, heißt es in der Ankündigung. Die Feier soll im engsten Familienkreis im Gasthof „Zum sanften Lamm“ stattfinden. Allerdings haben die beiden die Rechnung ohne die lieben Eltern gemacht, die natürlich gar nicht mit einer solchen Zeremonie einverstanden sind. Da klaffen die Vorstellungen doch weit auseinander. Zu allem Überdruss hat Monis Mutter Elvira eigens den recht seltsamen Wedding-Planer Anton engagiert. Da kann der schönste Tag im Leben zum Albtraum werden.