Erst im Oktober vergangenen Jahres hatte Sylvie Beck das beliebte Café im großen Foyer des Hauses am Teuringer übernommen und auf fünf Jahre von der Gemeinde gepachtet. Im Zuge des Pächterwechsels war es im Vorfeld nach ihren Vorschlägen neu möbliert worden und kam bei den Besuchern sehr gut an. Nicht wenige kamen mehrmals pro Woche und sahen das Café als ihr „zweites Wohnzimmer“. Eigentlich war Sylvie Beck gerade dabei, die Öffnungszeiten auszuweiten und Mitarbeiterinnen einstellen. Aber dann kam Corona und die damit verbundene Zwangsschließung mit all den Unsicherheiten.

Verwaltung zeigt Verständnis für Entscheidung derPächterin

„Ohne die Corona-Pandemie wäre das Café am Teuringer mit Sylvie Beck sicher erfolgreich geworden“, so die Einschätzung von Oberteuringens Bürgermeister Ralf Meßmer. Sowohl die Verwaltung als auch die Gemeinderäte seien davon überzeugt, dass die Pächterin in diesem Jahr normalerweise durchgestartet wäre. „Ihre Entscheidung, das Café aufzugeben, bedauern wir zwar, aber wir akzeptieren ihren Entschluss selbstverständlich“, betont der Bürgermeister.

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In der Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause am 21. Juli werde voraussichtlich im nicht öffentlichen Teil darüber beraten, ob die Verpachtung des Cafés am Teuringer erneut ausgeschrieben werde, informiert Ralf Meßmer. „Die Frage ist, ob wir in der aktuellen Situation überhaupt einen Pächter für das Café finden. Das wird sicher nicht einfach werden.“

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