Mit dem neuen Projekt „Teuringer für Teuringer“ möchte die Bürgerstiftung Oberteuringen die Lebensqualität für finanziell schlecht gestellte Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde stärken. Als Anlaufstelle für Menschen in einer Notlage, die zeitnah keine staatliche Hilfe erhalten, geht es dem Projekt um unbürokratische Hilfe vor Ort.

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Bürgerstiftung setzt auf Spenden aus der Bevölkerung

„Die Bürgerstiftung bildet unseren rechtlichen Rahmen. Das Geld für ‚Teuringer für Teuringer‘ soll jedoch ausschließlich über Spenden für diesen Zweck generiert werden“, erläutert Renate Hold. Im wohlstandsverwöhnten Süddeutschland vergesse man viel zu oft, dass es unter uns ebenfalls Menschen gebe, denen es finanziell bescheiden gehe. Sei es durch Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Scheidung oder eine Räumungsklage – es gibt viele Gründe, unversehens in Not zu geraten. Aufgekommen sei die Idee für „Teuringer für Teuringer“ im Stiftungsrat der Bürgerstiftung. Zusammen mit Renate Hold engagieren sich Ramona Hebold, Sabine Mohr und die Vorsitzende des Stiftungsrats Monika Bucher für das Projekt.

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„Wir möchten die Oberteuringer Bürger dafür sensibilisieren, dass es sinnvoll ist, vor Ort zu spenden und damit Hoffnung zu schenken“, sagt Monika Bucher. Versprechen könne das Team, dass die Spenden zu 100 Prozent bei den Betroffenen ankommen. Die Hilfe sei selbstverständlich anonym, diskret und wertschätzend. „Niemand verliert sein Gesicht, wenn er zu uns kommt und um Hilfe bittet“, betont Renate Hold. Sei Armut doch oft schambesetzt.