Der Jahresbericht „Inklusives Oberteuringen“ stand auf der Tagesordnung des örtlichen Gemeinderats. Annika Taube und Lara Volk stellten ihn für das Büro für Gemeinwesenarbeit beziehungsweise die Lebensräume für Jung und Alt gemeinsam vor.

Deutlich wurde, dass die beiden Frauen, aber vor allem auch die unterschiedlichen Veranstaltungen, durch die Corona-Pandemie ausgebremst wurden. Nichtsdestotrotz waren zeitweise Angebote wie das Reparaturcafé, der Brunnentreff für Menschen mit Demenz sowie Treffs von Selbsthilfegruppen sowie Kreativangebote möglich. „Immer besser angenommen wird die vor zwei Jahren aufgebaute Anlaufstelle für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement“, berichtete Annika Taube, Inklusionsbeauftragte der Gemeinde. Dazu gehöre zum Beispiel der Bürgerbus „Teuringer Bus‘le“, Einkaufshilfe, Gesellschaft bei Spiel, Kaffeetrinken oder ein gemeinsamer Spaziergang. Dabei sei das Büro für Gemeinwesenarbeit die Schnittstelle zwischen Ehrenamt und Gemeinde.

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Im Juni startete das neue Netzwerk „Füreinander sorgen in Oberteuringen“ für Menschen mit Demenz. Seit Februar kommt die Pflegeberatung des Pflegestützpunkts Bodenseekreis zweimal im Monat ins Haus am Teuringer. Sehr gut komme die Broschüre für ein barrierefreies und seniorenfreundliches Oberteuringen an, so Taube. In der Teuringer-Tal-Schule gibt es bereits eine inklusive Klasse und die Verwaltung hoffe auf eine weitere im neuen Schuljahr.

„Es ist toll, wie das Haus am Teuringer zur Anlaufstelle für Ehrenamtliche und für Leute, die Hilfe benötigen, wird“, sagte Bürgermeister Ralf Meßmer. Auch der Pflegestützpunkt vor Ort sei ein großer Erfolg. Maximilian Eppler (CDU) regte an, das Thema Toleranz für unterschiedliche Lebensformen mit aufzunehmen.