Die Gemeinde Oberteuringen hat einen neuen Verein: Vergangene Woche fand die Gründungsversammlung des „Teuringer Bus‘le“ statt. Mit dem Bürgerbus soll insbesondere Bürgern, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, geholfen werden.

„Nach eineinhalb Stunden sind wir pünktlich fertig geworden. So pünktlich wollen wir künftig auch unser Bus‘le bewegen“, sagte Vorsitzender Frank Kulke nach der Gründungsversammlung. Bürgermeister Ralf Meßmer gratulierte als Erster.

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Ihn freue besonders, dass der Bürgerbus nicht von der Gemeinde obendrauf gesetzt wurde, sondern sich aus der Bürgerschaft heraus gebildet habe. „Das ist eine tolle Sache und zeugt von viel Herzblut und Engagement“, lobte er. Frank Kulke als Kopf der Initiative habe die Sache intensiv in die Hand genommen. Sei doch vieles rund um den neuen Bürgerbus rechtlich zu klären gewesen.

Verbesserte Mobilität als wichtiger Baustein

Integrationsbeauftragte Annika Taube, die das „Teuringer Bus‘le“ vonseiten der Gemeinde unterstützt, berichtete, dass die Initiative für den Bürgerbus aus der Gruppe „Demokratie stärken“ hervorgegangen ist. „Toll, dass sich die Gruppe eine verbesserte Mobilität als wichtigen Baustein zur Teilhabe von älteren oder beeinträchtigten Menschen vorgenommen und das Thema nicht der Politik überlassen hat“, meinte Taube.

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Auf diese Weise werde das inklusive Oberteuringen gestärkt. Bereits jetzt würden Senioren im Büro für Gemeinwesenarbeit nachfragen, wann es denn losgehe. Der Vorstand rechnet damit, dass der Bürgerbus, voraussichtlich ein Van, spätestens nach den Sommerferien in Betrieb geht.

Verein mit 14 Gründungsmitgliedern

Durchweg einstimmig wählten die 14 Gründungsmitglieder den Vorstand des „Teuringer Bus‘les“: Vorsitzender Frank Kulke, stellvertretender Vorsitzender Manfred Fischer, Kassierer Thomas Schalski, Schriftführerin Ursula Hutzel sowie Beauftragter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Josef Brugger. Als Beisitzer wurden Fahrdienstleiterin Petra Mecking und Jürgen Mehr für den Bereich Sponsoring und Marketing gewählt. Kassenprüfer sind Ingo Kitzmann und Günther Schnappauf.