Pflegebedürftig kann jeder werden, zum Beispiel durch einen Unfall, eine Krankheit oder einfach durchs Älterwerden. Damit verbunden sind viele Fragen. „Bislang haben wir die Menschen an den Pflegestützpunkt in Friedrichshafen verwiesen“, berichtet Annika Taube, Inklusionsbeauftragte in Oberteuringen. Umso mehr freue sie sich zusammen mit Lara Volk von den Lebensräumen für Jung und Alt über das neue, niederschwellige Angebot vor Ort.

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Ab dem 1. Februar bietet der Pflegestützpunkt Bodenseekreis an jedem ersten und dritten Dienstag im Monat zwischen 14 und 16 Uhr Beratung im „Haus am Teuringer“ an. Möglich ist die kostenfreie, neutrale Beratung auch telefonisch sowie im Einzelfall zu Hause. Nach Überlingen, Tettnang und Markdorf sei Oberteuringen bereits die vierte Außenstelle des Pflegestützpunkts, schildert Ansprechpartnerin Petra Mecking.

Finanziert werde das Angebot über den Bodenseekreis und die Krankenkassen. Zusammen mit ihren Kolleginnen informiert Mecking darüber, wie sich Pflege zu Hause organisieren lässt, welche Angebote es gibt, über die Angehörige auch kurzfristig Entlastung finden, und über finanzielle Unterstützung. „Wir helfen auch beim Ausfüllen von Anträgen, wenn es um einen Pflegegrad geht“, nennt Mecking ein weiteres Beispiel. Nicht zum Spektrum gehöre jedoch die rechtliche Beratung oder die Berechnung von Sozialleistungen.

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Ob Hilfsmittel wie ein Pflegebett, altersgerechtes Wohnen in den eigenen vier Wänden oder die Telefonnummer der Nachbarschaftshilfe – die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunkts kennen die richtigen Ansprechpartner und können vermitteln. „Für die Oberteuringer Versorgungslandschaft ist der Pflegestützpunkt vor Ort ein weiteres wichtiges Puzzleteil und ein enormer Zugewinn“, sagt Annika Taube.

Aktuell muss für die Pflegeberatung im Haus am Teuringer ein Termin vereinbart werden: Telefon 0 75 41/2 04 31 29 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr, Donnerstag 14 bis 17 Uhr) oder per E-Mail an pflegestuetzpunkt@bodenseekreis.de. Für die Beratung vor Ort gilt aktuell die 3G-Regel.

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