An Herausforderungen mangelt es Oberteuringens noch neuem Bürgermeister Ralf Meßmer nicht. Die Gemeinde stemmt große Aufgaben und wird dies auch künftig tun müssen, Stichworte Schule und Breitband. Zwar ist das Campus-Projekt buchhalterisch inzwischen größtenteils abgeschlossen, doch es hat die Haushalte der vergangenen Jahre dominiert. Nun steht als nächstes Großvorhaben die Schule an.

Eines steht fest: Die mittlerweile taxierte Investitionssumme von sieben Millionen Euro ist für die Gemeinde zu hoch. Auf Jahre hinaus wären ihre Finanzmittel gebunden, für andere nötige Infrastrukturmaßnahmen gäbe es kaum noch Spielraum. Das das Projekt nochmals auf den Prüfstand gestellt wird, ist richtig. Ebenso richtig ist die Entscheidung für ein Gemeindeentwicklungskonzept. Angesichts der künftigen Aufgaben muss zuerst geordnet werden, wo die Reise hin gehen soll. In Sachen Breitband will Meßmer die Chance auf einen kreisweiten Zweckverband sondieren. Die Weichen jetzt stellen, das ist das Gebot der Stunde.

helmar.grupp@suedkurier.de