Schüler der Klasse 4a haben zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Gisela Roleder in der Aula vor allen Mitschülern über das Thema Klimaschutz referiert.

"Das Wetter verändert sich, das spüren wir auch bei uns in Oberteuringen", sagte eine Schülerin. Die Erst- bis Drittklässler erfuhren, wie wichtig Bäume sind und dass ein Mensch in Indien in seinem ganzen Leben so viel Papier verbraucht, wie ein Deutscher im Jahr.

Ganz konkret beschäftigten sich die Viertklässler mit der Frage, was sie selbst tun können, damit weniger CO2 in die Atmosphäre geblasen wird. Mit dem Bus, dem Fahrrad oder dem Roller zur Schule zu kommen statt sich mit dem Auto bringen zu lassen oder Toilettenpapier aus Recyclingpapier zu verwenden sind Möglichkeiten, die vielen einleuchteten.

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Lebensmittel beim Erzeuger vor Ort kaufen

Auf der Bühne in der Aula zeigten die Schüler der 4a anschaulich, wie viel Verpackungsmüll produziert wird, wenn man sich zum Beispiel ein T-Shirt oder ein Spielzeug im Internet bestellt. "Das T-Shirt ist zu klein und die Farbe gefällt mir nicht. Das nächste Mal kaufe ich es im Laden", folgerte eine Viertklässlerin.

Viele Lebensmittel von Obst und Gemüse bis hin zu Milch gebe es vor Ort beim Bauern in Oberteuringen zu kaufen. Und der Einkauf im Unverpacktladen in Markdorf sei eine weitere Möglichkeit, Plastik und Co. zu vermeiden.

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Wie Schüler die Umwelt in ihrem Alltag schonen wollen

Luzia füllt schon seit einiger Zeit nur Leitungswasser in ihre Flasche. "Jedes Kind trinkt einen Liter Wasser am Tag, das sind 365 Flaschen oder 52 Sprudelkisten im Jahr", informierte sie. Julius und seine Familie wollen in der Fastenzeit auf Verpackungen aller Art verzichten. "Wir kaufen Gemüse auf dem Markt und packen es in den eigenen Rucksack", nannte er ein Beispiel.

Lena hat beim Sperrmülltauschtag alte Filme und Comics gegen einen Kuschelhasen und Bücher getauscht. Tim erzählte: "Ich passe jetzt auf meine Sachen noch besser auf, seit ich weiß, wieviel Energie für ihre Herstellung gebraucht wird."