Sommer, Sonne, Dorffest – so lautete die Ansage am vergangenen Wochenende in Oberteuringen. Die Rotachgemeinde feierte den "Teuringer Sonntag." Den Auftakt bildete bereits am Samstagabend der traditionelle Fassanstich, den Bürgermeister Ralf Meßmer auf Anhieb mit Bravour meisterte.

Musik bis spät in die Nacht

Weit in die Nacht hinein gab es musikalische Unterhaltung und bereits am frühen Sonntagmorgen nahmen zwischen Franz-Roth-Platz und St.-Martin-Platz die ersten jugendlichen Händler mit Unterstützung der Eltern ihre Verkaufsplätze am Kinderflohmarkt ein. Nach dem Motto: der frühe Vogel macht das beste Schnäppchen, wurde gefeilscht und so manches Kind setzte den Verkaufserlös gleich wieder am nächsten Stand ein, um ein begehrtes Stück zu ergattern. Gleich nebenan lockten Waffelduft und Hüpfburg auf die Pfarrwiese.

Angebot für kleine Gäste

Das Aufmalen von Glitzertattoos und das Becherabschießen mit Wasserkraft erforderten Geschick und der St.-Martin-Kindergarten lud auf den Spielplatz ein. Auf dem zentralen Dorfplatz füllten sich Tische und Bänke zum Frühschoppen nach dem Kirchgang. Bei strahlendem Sonnenschein ließ es sich gut verweilen und die Oberteuringer Vereine umrahmten den Platz mit einer Auswahl an Speisen und Getränken, die großen Zuspruch fanden. "Maultaschen sind aus", hieß es dann schon um halb eins an der gastronomischen Hütte der Narrenzunft Hefigkofen und die Wartenden in der Schlange davor gaben die Information gegenseitig weiter.

Vereine kümmern sich ums leibliche Wohl

Doch keiner musste hungern, denn es gab noch viele andere Gerichte hier und in der Nachbarschaft. Sekt und Seelen beispielsweise beim Tennisclub, Gyros, Dinnete und Pizza beim Musikverein. Auf die Frage, wie viele Vereine und Institutionen denn mitmachten, zählten die beiden Organisatoren Jürgen Mehr und Maximilian Eppler rund zehn Gruppierungen auf. Die Standplätze haben Tradition, alle kennen ihre Aufgaben und die Vereinigungen, die keine eigenen Stände betreiben, übernehmen die zentrale Bierbewirtung. Das I-Tüpfelchen der geselligen Unterhaltung leistete die Trachtenkapelle und die Chorgemeinschaft intonierte: "Nimm die Stunden, wie sie kommen, niemand bringt sie zurück."