In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats stand das Thema Straßensanierung auf der Agenda. Bürgermeister Ralf Meßmer stellte dem Ratsgremium in diesem Zusammenhang die für das Jahr 2019 geplante Priorisierung von Reparaturmaßnahmen im Gemeindegebiet vor.

Maximilian Eppler (CDU) brachte das Thema Straßenschäden in der Sitzung auf den Punkt. Es hätte in den vergangenen Jahren einen beträchtlichen Sanierungsstau bei den Ortsstraßen gegeben, so das Ratsmitglied. Er appellierte an Meßmer, die für das laufende Jahr geplanten Maßnahmen auch tatsächlich umzusetzen.

Hintergrund seines Appells ist, dass die Gemeindeverwaltung bereits im vorigen Jahr Sanierungsarbeiten einzelner Straßen beziehungsweise Straßenabschnitte an eine Tiefbaufirma vergeben hat, diese jedoch bis heute nicht begonnen wurden.

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70 000 Euro für Straßensanierungen

Laut Meßmer sollen nun die für 2018 geplanten Arbeiten in den nächsten Monaten in Angriff genommen werden. Der Bürgermeister unterstrich gleichzeitig, dass der bis 2020 geplante Mittelabfluss für Straßensanierungen natürlich stattfinden müsse.

Zum Vorschlag der Verwaltung, die Priorisierung der Projekte betreffend, erklärte er: „Im aktuellen Haushaltsjahr stehen für Straßensanierungen insgesamt 70 000 Euro zur Verfügung. Die Verwaltung schlägt vor, die Prioritätenliste für das laufende Jahr zu aktualisieren und den Auftrag der Tiefbaufirma entsprechend um die geplanten Maßnahmen in 2019 zu erweitern.“

Projekt „Barrierefreies Oberteuringen“ auf 2020 verschoben

Der Beschlussvorschlag für die Vergabe von Sanierungsarbeiten an der Hofäckerstraße, der Verbindungsstraße nach Bibruck, der Bachäcker- und der Eulenstraße, wurde vom Ratsgremium einstimmig angenommen.

Sabine Müller (CDU) merkte in Zusammenhang mit der Prioritätenliste noch kritisch an, dass das Projekt „Barrierefreies Oberteuringen“, auf 2020 verschoben worden sei. Dabei sollen Bushaltestellen mit dem sogenannten Kasseler Bord ausgestattet werden, einem Profilstein, der die Abstände zwischen Haltestelle und Buseinstieg reduziert und einen sicheren Einstieg ermöglicht.

Sie äußerte Bedenken, dass die Umbaumaßnahmen noch weiter hinausgezögert werden würden. „Wir sprechen von inklusiv und barrierefrei, aber schieben und schieben das Thema“, so Müller. Es wäre ihrer Ansicht ein positives Zeichen für die Bürger, wenn wenigstens ein Haltepunkt umgebaut werden würde.

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Bushaltestellenumbau muss warten

Ralf Meßmer erläuterte dazu, dass es im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) derzeit Überlegungen gebe, die Linienführung im Gemeindegebiet zu ändern und damit auch Haltestellen zu verlegen. Baumaßnahmen an den Haltepunkten wären daher im Moment nicht angezeigt.

Weiterhin sagte er, man wolle mit dem Thema zwar schon weiterkommen, aber das Geld sei endlich und man müsse überlegen, wo die Mittel derzeit am dringendsten benötigt würden. Die Ausstattung der Bushaltepunkte mit einem Kasseler Bord habe aktuell nicht oberste Priorität.