Mit "engagierten, jungen und erfahrenen Kandidaten" werde die SPD in Oberteuringen zur Gemeinderatswahl im Mai antreten. Dies teilt die SPD mit. Die Wahlliste führt Gemeinderat Günther Schnappauf an. Das Durchschnittsalter liegt bei knapp 48 Jahren. Versammlungsleiter Norbert Zeller ist sich sicher, dass „mit dieser tollen Liste drei Sitze zu holen sind“. Vor allem freut sich der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, dass mit den jungen Kandidaten neue Ideen in die kommunalpolitische Diskussion kommen würden.

So wollen sich David Funes, Götz Philipp und Johannes Mösle intensiv um gebührenfreie Kindergärten einsetzen und insgesamt die Bildungs- und Freizeitangebote ausbauen. Dazu gehört für die Oberteuringer SPD auch ein besseres räumliches Angebot, insbesondere für Sportmöglichkeiten im Kleinkindalter. Ebenso drängen die Kandidaten auf einen zügigen Bau der Grundschule und die rasche Umsetzung des inklusiven pädagogischen Konzepts. Unterstützen wollen die Oberteuringer SPD-Kandidaten alle Bemühungen, um jungen Menschen die Teilhabe am Gemeindegeschehen zu verbessern, sei es in Form eines Jugendrats oder mit projektbezogenen Aktionen.

Günther Schnappauf und Matthias Bergmann sprachen die unbefriedigende verkehrliche Situation in Oberteuringen an. Schnappauf: „Ziel muss eine stündliche Busverbindung nach Friedrichshafen und Ravensburg sein." Auch sollten funktionierende Konzepte wie das Ruftaxi im Abendverkehr intensiv getestet werden. Für Schnappauf müssen auch die Radwegeverbindungen ausgebaut werden. Bergmann sprach die unbefriedigende Lärmbelastung in der Adenauerstraße an und forderte wirksame Abhilfe.

Schließlich wurde von den Kandidaten die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt beklagt. Jörg-Dieter Weisskopf fordert deshalb, alles zu unternehmen, um auch in Oberteuringen bezahlbaren Wohnraum zu bekommen. Eine Möglichkeit sei, dass die Gemeinde Belegungsrechte für Mietwohnungen erwerbe. Gudrun und Hans-Peter Sieger wollen sich dafür stark machen, dass die Gemeinde selbst mehr Grunderwerb tätigt, um mehr Gestaltungsspielraum zu bekommen.