Ein Küchenbrand im Gasthof "Adler" in Oberteuringen-Hefigkofen hat am Dientagnachmittag gegen 16 Uhr einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Es entstand nach Angaben der Polizei ein Schaden von rund 500 000 Euro.

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Die Freiwilligen Feuerwehren Oberteuringen, Friedrichshafen und Markdorf, die mit 13 Fahrzeugen unter anderem mit mehreren Drehleitern und etwa 60 Mann im Einsatz waren, konnten ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude verhindern und den Brand gegen 17.30 Uhr löschen. Das DRK war ebenfalls mit 3 Einsatzfahrzeugen und 11 Einsatzkräften an der Brandstelle. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

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"Wir wurden mit dem Stichwort 'Feuer zwei – Küchenbrand' zum Gasthof Adler an der B 33 gerufen", berichtet Maximilian Eppler, Pressesprecher der Feuerwehr Oberteuringen. An der Einsatzstelle habe sich herausgestellt, dass der Eigentümer des Gasthofes bereits eigenständig versucht hat, das Feuer in der Küche zu löschen.

Da sich der Brand schnell verbreitet hat, sind erste Löschversuche gescheitert.
Da sich der Brand schnell verbreitet hat, sind erste Löschversuche gescheitert. | Bild: Lippisch, Mona

An der Einsatzstelle habe sich herausgestellt, dass der Eigentümer des Gasthofes bereits eigenständig versucht hat, das Feuer in der Küche zu löschen. Da sich der Brand schnell verbreitet habe, seien die Löschversuche gescheitert.

Brandursache noch unbekannt

Die Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt.
Die Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt. | Bild: Lippisch, Mona

"Das Feuer hat sich um die Dunstabzughaube herum vom ersten Stock bis in den Dachstuhl ausgebreitet", erklärt Eppler. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch nicht bekannt. "Wir können von Glück sprechen, dass die Ferienwohnungen gerade nicht besetzt sind und wir deswegen keine Menschen retten mussten."

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Einsatz gestaltet sich schwierig

Maximilian Eppler betont, dass es kein einfacher Einsatz für die Feuerwehr war. "Die ganze Dachhaut musste aufwendig geöffnet werden. Um die Rauchentwicklung zu minimieren und die letzten Löscharbeiten im Dach zu stoppen, mussten die Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten ins Haus", erklärt der Pressesprecher. Bei den Arbeiten mussten sich die Helfer abwechseln, denn: Der Atemschutz reicht nur für etwa 30 Minuten.

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Am Dienstagabend finden noch Nachlöscharbeiten statt. Insbesondere sind in einer Zwischendecke Brandnester vorhanden. Während der Einsatzmaßnahme musste die L 329 in Hefigkofen zwischen der B 33 und Oberteuringen zeitweise gesperrt und der Verkehr örtlich umgeleitet werden