Mit der Maßnahme will die Stadt einen Ausgleich schaffen für Plätze und Verkaufsflächen, die zum Beispiel Gastronomen und Einzelhändlern derzeit aufgrund des Abstandsgebots verloren gehen. Das Angebot gelte vom 28. Mai bis zum 13. September. Das teilte Bürgermeister Robert Scherer in der jüngsten Gemeinderatssitzung mit. Für die erweiterten Flächen werden in diesem Zeitraum keine zusätzlichen Sondernutzungsgebühren erhoben. Eine Abstimmung mit der Feuerwehr in puncto Rettungswege sei im Vorfeld erfolgt, so Scherer.

PKW-Parkverbot in Unterstadtstraße

In der Unterstadtstraße funktioniere das Angebot „nur mit konsequentem PKW-Parkverbot, da dieser Bereich zwingend für Rettungsfahrzeuge freigehalten werden muss“. Auch alle Gassen müssten weiterhin frei bleiben. Das Team des Ordnungsamtes werde „die individuellen Möglichkeiten mit Erläuterungen persönlich den entsprechenden Gewerbetreibenden vorbeibringen“. Scherer warnte aber auch schon mal vor: „Es wird nie eine gerechte Lösung in der Altstadt geben.“ Die Stadt wolle mit diesem Angebot die Gewerbetreibenden unterstützen, betonte Scherer und bat sie darum: „Bitte nicht alles nur ausnutzen, sondern auch mit Wertschätzung annehmen – und nicht übers Ziel hinausschießen.“

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