In der ersten Novemberwoche gehen die Arbeiten zur Hangbefestigung im Töbele weiter. Der für die Erdarbeiten benötigte Langarmbagger wird der Stadt vom 2. bis 5. November zur Verfügung stehen, informierte Bürgermeister Robert Scherer den Ausschuss für Umwelt und Technik. Der Langarmbagger sei bis jetzt im Hochwasser-Katastrophengebiet Ahrtal im Einsatz gewesen und sein nächster Auftrag sei ebenfalls fest geplant, so Scherer weiter.

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Da das Zeitfenster knapp bemessen sei, müsse der Auftrag in Eilentscheidung erteilt werden. Diesem stimmte der Ausschuss einstimmig zu. Die Hangbefestigung des im Juli wegen Starkregens abgerutschten Hanges, könne dann in einem Zug durchgeführt werden, erklärte Scherer weiter.

Gabionen sind reserviert und befüllt

Die reservierten und bereits gefüllten Gabionen würden dann ebenso angeliefert werden wie die etwa 300 Tonen Schrattenkalk zur Hangabdeckung. Da die ausgelegte Folie nicht dauerhaft den Winter über halten werde, stehe man sowohl wegen des Baggers als auch wegen der Witterung unter Zeitdruck.

Kurz nach dem Hangrutsch im Juli wird der Hang mit einer Folie abgedeckt. Diese würden den Winter aber nicht überstehen, wie Bürgermeister Robert Scherer im Ausschuss für Umwelt und Technik erklärte.
Kurz nach dem Hangrutsch im Juli wird der Hang mit einer Folie abgedeckt. Diese würden den Winter aber nicht überstehen, wie Bürgermeister Robert Scherer im Ausschuss für Umwelt und Technik erklärte. | Bild: Lorna Komm

Die im Juli veranschlagten Kosten würden sich erhöhen, es werde nun mit Kosten in Höhe von etwa 162 000 Euro gerechnet. Die Baukosten seien durch die „Straßenunterhaltung, wo anderes deshalb nicht angegangen wurde, abgedeckt“, sagte Scherer. Es gebe für die Befestigung keine Zuschüsse, beantwortete Scherer eine dahingehende Nachfrage von Michael Dörr (FDP) und fügte gleich an „auch keine Versicherung“.

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