Die nächste öffentliche Sitzung des Stettener Gemeinderats findet am kommenden Montag, 22. Juni, um 19 Uhr im Gemeindesaal des Rathauses statt. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Planung der B 31-neu für den Abschnitt Meersburg – Immenstaad. Das Gremium hat vor, zu diskutieren und eine Resolution zu verabschieden. In einer Resolution werden bestimmte Forderungen erhoben und begründet.

Bürgermeister stützen B1 als Planungsgrundlage

Schon die zurückliegende öffentliche Sitzung nutzte Bürgermeister Daniel Heß, um sich hinter die gemeinsam mit betroffenen Bürgermeisterkollegen erarbeiteten Planungsoptimierungen zur B 31-neu zwischen Meersburg und Immenstaad zu stellen. Die vonseiten des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur entschiedene Trassenvariante B1 werde von den Bürgermeistern als Planungsgrundlage unterstützt. Allerdings fordert man laut Heß eine Reihe von Optimierungen, wie in einer Pressemeldung verkündet worden sei.

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Zu den Optimierungsforderungen gehören demnach neben bestmöglichen Lärmschutz- sowie Natur- und Artenschutzmaßnahmen unter anderem der Trassenausbau mit einem Querschnitt von 21 Metern, eine optimale Trassenführung durch Tunnelführung oder eine Anbindung der B 33 nordöstlich von Stetten, wie in den Plänen dargestellt.

Für fairen Ausgleich der Flächeninhaber einsetzen

Als ganz wichtig erachtete es Heß, auch die Landwirtschaft mit einzubeziehen und sich für einen fairen Ausgleich der betroffenen Flächeninhaber einzusetzen. Und: Ein zeitnaher Planungsbeginn für die Dimensionierung vierstreifig ohne Standstreifen für den Bereich des Ausbaubeginns in Meersburg bis zum Parkplatz Wölfele. Ebenso plädieren die Bürgermeister für eine schnelle Planung des Fähreanschlusses zwischen Meersburg und dem Parkareal Wölfele.

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Dass sogar Landrat Lothar Wölfle und Verbandsdirektor Wilfried Franke mit im Boot säßen, wertete Heß als äußerst positives Zeichen dafür, dass an einer gemeinsamen Einigung gearbeitet werde. Jürgen Kammerer (FWV) freute sich über die „erste öffentliche Verlautbarung des öffentlichen Begleitkreises“ im Planungsprozess. Kammerer befürwortete es ebenfalls, „wenn alle Initiativen an einem Strang ziehen“. Ein wenig verschnupft äußerte er sich zur Berichterstattung. Die sei „nicht immer neutral und unabhängig“ gewesen, so sein Empfinden. Der Bürgermeister unterstrich, das Begleitkreisgremium wolle das Rad nicht neu erfinden. „Wichtig ist es, dass alle an einem Tisch sitzen“, so Heß.

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