Der Gabentisch der Aktion Lebensmittelhilfe war in der Woche vor dem ersten Advent besonders reichhaltig bestückt. So hatte die Katholische Frauengemeinschaft Selbstgestricktes und -gebackenes vorbeigebracht, die Stadtgärtnerei stellte – auf Anregung von Bürgermeister Robert Scherer – Adventsgestecke zur Verfügung, rund zehn Bürger brachten prallvolle Tüten mit Lebensmitteln, auch eine Barspende von 150 Euro gab es. Und dann hatte Edeka Knoblauch auch noch einen ganzen Lieferwagen voll mit Esswaren und Dingen des täglichen Bedarfs vorbeigebracht.

Große Freude bei den Organisatoren

„Manche Artikel müssen wir jetzt bestimmt ein halbes Jahr nicht mehr einkaufen“, freute sich Thomas Mackowiak. Er ist einer der ehrenamtlichen Helfer von der Narrenzunft Schnabelgiere, die, mit Unterstützung der Stadt, die Aktion betreibt. Bärbel Endress hatte sie im Frühjahr ins Leben gerufen, um Menschen zu unterstützen, die durch Corona in finanzielle Engpässe geraten sind.

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Und für jeden Abholer gab es an diesem vorweihnachtlichen Donnerstagmittag noch eine besondere Überraschung: jeweils einen Adventskalender, über den sich nicht nur die Kinder freuten. Unter Letzteren war die siebenjährige Chayenne, die auch Kalender für ihre Geschwister daheim mitnehmen durfte. Außerdem hatte die Nachbarschaftshilfe Meersburg Weihnachtsplätzchen zum Fahrdienst am Donnerstag beigesteuert.

Die siebenjährige Chayenne durfte  die auch Kalender für ihre Geschwister daheim mitnehmen.
Die siebenjährige Chayenne durfte die auch Kalender für ihre Geschwister daheim mitnehmen. | Bild: Thomas Mackowiak

Die Lebensmittelhilfe ist jeden Donnerstag im Ratskeller. Die Annahme der Spenden erfolgt von 14 bis 16 Uhr, die Ausgabe von 16 bis 17.30 Uhr. Außerdem gibt es einen Spendencontainer im Hof der Zunftstube in der Stefan-Lochner-Straße 2, der täglich geleert wird. Gebraucht werden Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs wie Waschmittel und Hygieneartikel, aber keine Kleider. Auch Gutscheine des Handels und Geldspenden sind willkommen.

Wer nicht selbst zur Spendenausgabe kommen kann und Anlieferung nach Hause benötigt, aber auch, wer Fragen hat, welche Spenden gerade besonders benötigt werden, kann sich an Steffi Möglich (0 75 32/44 01 22) oder Karin Hölle (0 75 32/44 01 16) von der Stadtverwaltung wenden.