Die neue Sitzbank im Dr.-Zimmermann-Stift, die die Karle-Gemeinschaft gespendet hat, war nach ihrer Übergabe schnell besetzt, und zwar mit einer 100-prozentigen Frauenquote. Zu den Ersten, die darauf am Freitagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein Platz nahmen, zählten die Bewohnerinnen Irmgard Hahn, Brunhilde Mackert und Irmgard Lemke.

Jährliche Treffen am 4. November

Auch Spitalverwalter Matthias Engler freute sich über das neue Außenmöbel, das künftig unter einem Maulbeerbaum im Garten der städtischen Seniorenresidenz stehen soll. Die Bank werde zum „Innehalten, Rasten und Krafttanken“ einladen, ist sich Engler sicher. Oberkarle Karl Wittmer begrüßte die Anwesenden im Namen der Karle-Gemeinschaft. „Wir freuen uns darauf, wenn wir den ein oder anderen auf der Bank sehen.“ Das äußerst stabile und standfeste Sitzmöbel kostete 900 Euro, wie Wittmer auf SÜDKURIER-Nachfrage verriet. Die Karle veranstalten bei ihren jährlichen Treffen am 4. November, dem Gedenktag ihres Namenspatrons Karl Borromäus, Tellersammlungen und spenden aus dem Erlös immer wieder für wohltätige Zwecke. So haben sie auch schon den Mittagstisch der Sommertalschule unterstützt.

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Der legendäre Meersburger Bürgermeister Karl Moll gründete, quasi als „Ur-Karle“ die Karle-Gemeinschaft 1926. Die Karle sind eine zwanglose Vereinigung, die sich einmal jährlich an ihrem Namenstag zusammenfindet. Ihr Treffen am 4. November beginnt stets mit einer Messe um 18.30 Uhr in der Seminarkapelle des heutigen Droste-Hülshoff-Gymnasiums. Der Gottesdienst in der Kapelle, die sonst nicht der Allgemeinheit zugänglich ist, sei öffentlich: Alle Interessierten, egal, welchen Vornamen sie trügen, dürften daran teilnehmen, wirbt Wittmer.

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Damit sich die Karle untereinander unterscheiden können, hat jeder einen Spitznamen. So waren bei der Bank-Übergabe neben dem Oberkarle auch der Knast-Karle (Schneider), der Strom-Karle (Lamm) und der Raketen-Karle (Heger) dabei. Letztere hat übrigens, mit seiner Frau, für das jüngste Karle-Mitglied gesorgt, ihren dreijährigen Sohn.

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