Wie Bürgermeister Daniel Heß darlegte, reiche die Bandbreite von einer Pilger- und Tagungsstätte plus Hofladen über einen Natur- und Kinderspielplatz bis zum Raumangebot für Hochzeiten, Firmenfeiern oder Geburtstage. Das Investitionsvolumen war mit 1,2 Millionen Euro angegeben.

Veranstaltungen im großen Stil befürchtet

Nicola Barth (CDU) stellte ein Missverhältnis zwischen Konzeptvorschlag und Planunterlagen fest. „Mit den Plänen kann ich mitgehen, mit dem Konzept nicht“, sagte sie. Klaus Horn (FWV) sah das ähnlich. Er befürchtete, „durch die Hintertür“ würden hier Veranstaltungen in größerem Stil geplant.

Gelände in der Nähe zur Pilgerkapelle als Ort „unberührter Natur“

„Das Konzept erinnert schon an eine Eventlocation“, gab ihm sein Fraktionskollege Jürgen Kammerer Recht. Er betonte, das Gelände in unmittelbarer Nähe zu Pilgerkapelle Breitenbach und Jakobsweg sei für ihn eher ein Ort „unberührter Natur“. Des Weiteren merkte Kammerer an, dass er die Einfahrt in den Gemeindeverbindungsweg für gefährlich erachte, wenn dort zu viele Fahrzeuge oder gar Reisebusse verkehrten.

Rat entscheidet nur über bauplanerische Seite des Antrags

Heß sagte, auch die Ab- und Zufahrt zur Kreuzung auf die Bundesstraße werde ein Thema sein. Ungeachtet dessen, habe der Gemeinderat nur über die bauplanerische Seite zu entscheiden, unterstrich der Bürgermeister. Alle weiteren Themen wie Umwelt- und Gewässerschutz, Landwirtschaft oder Verkehr würden von Fachbehörden abgeklärt.

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Gremium gibt grünes Licht für Voranfrage

Sollten die rechtlichen Rahmenbedingungen stimmen, habe er kein Problem mit der Anfrage Fetschers, sagte Heß. Die Gemeinde sehe den Erhalt des Hofensembles grundsätzlich als begrüßenswert an. Das Ratsgremium gab schließlich grünes Licht für die Voranfrage. Horn und Kammerer stimmten dagegen.

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