Über das „Erscheinungsbild der Stadt“, insbesondere Unkraut, für das sich offenbar niemand zuständig fühle, machte sich Julia Naeßl-Doms (CDU) im Gemeinderat unter „Verschiedenes“ Gedanken. Wer denn für die Entfernung von Unkraut zuständig sei, das zwischen städtischem und privatem Gelände wuchere, fragte sie. Bürgermeister Robert Scherer räumte ein, dass diese Grenzbereiche ein Problem seien. Der Bauhof tue sein Möglichstes, könne aber nicht überall sein.

„Nicht nur auf Kommune verlassen“

Vorsichtig deutete Scherer ein, es könne auch im Interesse eines privaten Eigentümers sein, Unkraut zu entfernen, selbst, wenn es nicht direkt auf seinem Gelände sprieße. Vielleicht könne er ja die Bürger dazu anregen. „Ich habe die Bitte, sich nicht nur auf die Kommune zu verlassen.“ Man könne natürlich nicht erwarten, dass jemand mitten auf dem Marktplatz Unkraut rupfe, aber „Angrenzer eventuell am Rand“, hofft Scherer.

Christine Ludwig (Grüne) hatte am Tag der Sitzung beobachtet, wie der Bauhof in der Burgweganlage Unkraut per Flammenwerfer vernichtet habe. Sie lobte die Stadt für diesen Einsatz. Das sei „schön ökologisch“ und dadurch, dass man bis jetzt damit gewartet habe, würden auch die Insekten geschont. Monika Biemann (Umweltgruppe) missfiel der Begriff Unkraut: „Das sind Wildkräuter und Beikräuter.“

Das könnte Sie auch interessieren