Nach der Sanierung und Neukonzeption des Fürstenhäusles bieten die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg nun zwei attraktive Ziele in Meersburg, erklärte Geschäftsführer Michael Hörrmann bei der Vorstellung des Jahresprogramms 2019. Als Service für die Besucher soll es eine kombinierte Eintrittskarte für Fürstenhäusle und Neuem Schloss geben.

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Zentrales Rückgrat des Angebots sei die Führung, erläuterte Birgit Rückert, die als Leiterin der der Klosterverwaltung Salem auch für die Monumente in Meersburg zuständig ist. „Mit einem verlässlichen Führungsangebot machen wir für unsere Gäste den Schlossbesuch leichter planbar“, erklärte Rückert. An allen Tagen der Woche startet um 14 Uhr eine etwa einstündige Standardführung durch die Schlossräume. „Sonntags stehen zur gleichen Zeit jeweils wechselnde thematische Sonderführungen im Terminplan der einstigen Residenz der Fürstbischöfe“, stellte Rückert das neue Konzept vor. „Im Fürstenhäusle gibt es künftig täglich um 16 Uhr eine Führung in den historischen Wohnräumen der Anette von Droste-Hülshoff“, fügte Rückert weiterhin an. Die Gäste hätten also genügend Zeit zwischen den beiden Führungen gemütlich die Örtlichkeit zu wechseln.

Digitales Angebot im Fürstenhäusle

Geschäftsführer Hörrmann gab eine Überblick über die Neuerungen im frisch sanierten Fürstenhäusle: „Der großzügige Besucherraum, das digitale Angebot mit dem man sich auf eigene Faust das Fürstenhäusle, die Person und die Bedeutung der Anette von Droste-Hülshoffer schließen kann.“ Als Besonderheit pries Hörrmann das Biedermeiersofa an, welches zum Schmökern und verweilen an diesem besonderem Aussichtspunkt hoch oben über der Stadt einlade.

Sowohl das Neue Schloss in Meersburg, als auch das Fürstenhäusle sind in die Droste-Literatur-Tage eingebunden. Ein vielfältiges Programm mit Konzerten, Festen und Ausstellungen wurde auch dies Jahr wieder für das Schloss ausgearbeitet. Auch beim Mittelaltermarkt im Oktober werde man wieder mitmachen, diesmal ist eine Greifvogelschau auf der Gartenterrasse geplant, verriet Gudrun Fischer von den Staatlichen Schlössern und Gärten im Vorfeld.