Musiklehrkräfte, Schüler und Studenten treffen sich wieder, um neue Impulse für die schulische Musikarbeit und den Musikunterricht zu gewinnen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Sommerakademie ist eine vom Land Baden-Württemberg, den Regierungspräsidien und dem Verein der Freunde der Sommerakademie getragene Fortbildungsveranstaltung. Doch nicht nur die Teilnehmer haben etwas von der Fortbildungswoche. Besucher können sich auf ein Kammer-, ein Serenadenkonzert und das Abschlusskonzert freuen.

  • Das Kammerkonzert am Dienstag, 27. August, 20 Uhr, im Spiegelsaal des Neuen Schlosses Meersburg wird von den Dozenten und Teilnehmern der Akademiewoche bestritten. Dabei stehen Werke mit Harfe im Vordergrund, da für dieses Konzert Emilie Jaulmes, Soloharfenistin der Stuttgarter Philharmoniker, gewonnen werden konnte. Unter der künstlerischen Leitung von Holger Best interpretieren die Musiker Werke von E.T.A. Hoffmann (Quintett c-Moll für Harfe und Streichquartett), Felix Mendelssohn Bartholdy (ein Heine-Lied, bearbeitet für Flöte und Harfe), zwei Sololieder von Franz Schubert in einer Bearbeitung für Sopran und Streicher von Fabian Müller, Louis-François Dauprat (Sonate für Horn und Harfe F-Dur op. 3) sowie Marcel Tournier (Suite op. 34 für Flöte, Harfe und Streichtrio).
  • Das Serenadenkonzert findet laut Mitteilung am Donnerstag, 29. August, 19 Uhr, in der Barockkapelle des Droste-Hülshoff-Gymnasiums in Meersburg statt. Dort stellen sich die einzelnen Teilensembles der gemeinsamen Akademiewoche dem Publikum vor. Unter der Leitung von Frank Markowitsch, Lorenzo Lucca, Christina Singer und Joachim Bänsch werden Werke von Gabrieli, Beethoven, Gounod, Brahms (Vier Gesänge für Frauenchor, zwei Hörner und Harfe, op. 17), Debussy (“Danse sacrée et danse profane“ für Harfe und Orchester) und Barber vorgestellt.
  • Das Abschlusskonzert wird am Samstag, 31. August, 19 Uhr, in der Franziskanerkirche in Überlingen präsentiert. Auf dem Programm stehen selten gehörte Vertonungen nach Texten von Johann Wolfgang von Goethe. Die Komponistin Emilie Mayer komponierte für alle gängigen Genres der klassischen Musik. Beim Abschlusskonzert wird ihre Faust-Ouvertüre zu hören sein. Weitere Stücke sind von Robert Schumann, der sich in seinem „Requiem für Mignon“ op. 98b auf Goethes Roman „Wilhelm Meister“ bezieht, Johannes Brahms, der in seine „Alt-Rhapsodie“ op. 53 all seinen Liebesschmerz einer nicht erhörten Liebe legt und sich selbst als den Jüngling aus Goethes „Harzreise im Winter“ sieht, und Felix Mendelssohn Bartholdy, in dessen „Erste Walpurgisnacht“ op. 60 Druiden und ihre Wächter einen Höllenspuk mit den verängstigten christlichen Wächtern treiben. Als Solisten sind Anne Bretschneider (Sopran) aus Berlin, Hanna Roos (Alt) aus Freiburg, Alexander Efanov (Tenor) vom Staatsopernchor Stuttgart und Simon Robinson (Bass) aus Berlin zu hören. Chor und Orchester mit Lehrkräften aller Schularten aus ganz Baden-Württemberg stehen unter der Leitung von Frank Markowitsch.

Weitere Informationen und Karten unter: www.meersburgersommerakademie.de