Ein zur Zeit im Kreisgebiet kursierendes Infoschreiben des "B 31-Bündniss Pro 7.5 Plus" aus den Gemeinden Stetten, Hagnau, Kippenhausen und Immenstaad erregte den Unmut des Meersburger Gremiums in der vergangenen Gemeinderatssitzung. In dem sechsseitigen Blatt im Zeitungsformat wirbt die Verkehrsinitiative für ihren Vorschlag der Trassenführung. Er plädiert für die Trasse 7.5 Plus und den Bau der B 31 als vierspurige Verkehrsachse.

Diese Trassenführungen stehen im Gegensatz zu denen des Meersburger Initiativ Kreises (MIK) und deren Unterstützer. Heinz Frey (FWV) monierte, dass die Argumente in dem Batt einseitig seien. "Da müssen wir was dagegen setzen, auch wir müssen unsere Position nach außen tragen." Auch Markus Waibel (FWV) äußerte ärgerlich: "Wir wollten miteinander reden, statt übereinander." Er regte an, die Sprecher der MIK Rudolf Landwehr und Hans-Heinrich Greth zu kontaktieren und sagte eindringlich: "Ich appelliere, der MIK den Rücken zu stärken." Bürgermeister Robert Scherer sprach sich ebenfalls für schnelle Kommunikation mit den Sprechern der MIK aus.