Den Mitfahrern auf der Autofähre zwischen Konstanz und Meersburg bot sich am Dienstagabend, gegen 18.30 Uhr, ein seltenes Bild. Die Brücke, die am Anleger in Meersburg angefahren werden sollte, hing schief. Die Fähre konnte deshalb dort nicht anlegen. An Bord hieß es auf Nachfrage, dass eine Sicherung ausgefallen sei – und man musste auf die andere Brücke ausweichen.

Defekt an Leitwerk wieder behoben

Die Brücke in Schieflage wurde daraufhin mit einem roten Tuch abgesperrt. Der Defekt ist inzwischen behoben. Das berichtet Christopher Pape, Pressereferent bei den Stadtwerken Konstanz, die die Fährverbindung betreiben. Nach Schilderungen Papes war am landseitigen Leitwerk der Brücke eine Reparatur nötig gewesen.

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Am Mittwochmorgen um 9.20 Uhr konnte eine Fähre erneut nicht in Meersburg anlegen, wie eine Pendlerin dem SÜDKURIER berichtete. Die Brücke am betreffenden Anleger kam auf Knopfdruck erst gar nicht herunter. Die Fähre musste nach Schilderungen der Frau zurücksetzen und die andere Brücke nutzen. Pape sagt, dass es sich diesmal um eine Störung gehandelt habe. Das komme vor. „Es sollte alles wieder funktionieren“, erklärt der Pressereferent.

Instandhaltungsarbeiten schnell abgeschlossen

In der vergangenen Woche hatte es Instandhaltungsarbeiten an einer der beiden Brücken gegeben. Diese konnten nach Aussage Papes schneller abgeschlossen werden als gedacht. „Darüber waren wir froh“, so Pape. Denn: Tätigkeiten an den Brücken sind auch mal mit Verzögerungen für die Fahrgäste verbunden.

Ein Fährmitarbeiter (rechts) gibt ein Zeichen: Mit der Brücke stimmt etwas nicht.
Ein Fährmitarbeiter (rechts) gibt ein Zeichen: Mit der Brücke stimmt etwas nicht. | Bild: Manuela Klaas