Der Planung für die Erschließung des Baugebiets Allmendweg-Erweiterung hat der Gemeinderat unisono zugestimmt. Die veranschlagten Kosten für die Erschließung, die vor allem in der Verlängerung des Rieslingwegs um 35 Meter besteht, belaufen sich dem planenden Ingenieur Dirk Langenbach zufolge auf 223 000 Euro. Die Stadt trägt diese Kosten, um acht neue Baugrundstücke zu ermöglichen, die für junge Familien gedacht sind. Die Erschließungsarbeiten sollen von März bis Anfang Juni 2019 stattfinden.

Gelände muss aufgeschüttet werden

Das Gelände sei schwierig und müsse um rund anderthalb Meter aufgeschüttet werden, erläuterte Langenbach. Die spätere Fahrbahn soll fünf Meter breit, der Fahrbahnaufbau inklusive der erforderlichen Untergrundverbesserung 60 Zentimeter hoch sein. Obwohl das Gebiet klein sei, "sind die Kosten nicht klein", räumte Langenbach ein. Zu den 93 000 Euro für die Straße kommen 53 000 Euro für einen Kanal sowie insgesamt 55 000 Euro für die Wasserleitung, außerdem 7000 Euro für die Straßenbeleuchtung, 10 000 Euro für die Grundstücksvermessung durch die Stadt und 5000 Euro für Leerrohre.

Wodsak ist entsetzt über die Kosten

Wilfried Wodsak (FW) zeigte sich denn auch entsetzt über die Kosten, die von der Stadt ursprünglich einmal auf 120 000 Euro geschätzt worden waren. Langenbach sagte, die Ausgaben seien dem Gelände geschuldet. Er habe in seiner Berechnung aktuelle Mittelwerte angesetzt. Es könne aber auch sein, dass die Stadt wegen des derzeitigen Baubooms gar kein Angebot auf die Ausschreibung bekomme, warnte er schon einmal vor.

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Monika Biemann (Umweltgruppe) monierte, dass im Entwurf zwei Stellplätze am Ende des Rieslingwegs eingeplant seien. Diese wurden dann angesichts der beengten Straßenverhältnisse, auf die Boris Mattes (SPD) ebenfalls hinwies, auch gestrichen. Mattes und Markus Waibel (FW) plädierten deshalb auch für ein absolutes Halteverbot. Philipp Wurster (FW) frage mit Blick auf die Hanglage: "Denkt man auch an Starkregen?" Ja, versicherte Langenbach. So sei etwa ein vorläufiger Graben vorgesehen, falls man nicht so schnell bebaue.

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