Die Gemeinderäte haben in ihrer jüngsten Sitzung neuen Bearbeitungsgebühren zugestimmt. Die Satzung für die Gebühren stammte gemäß Verwaltung aus dem Jahr 2007 und habe deshalb dringend überarbeitet werden müssen.

Gemeinde müssen Gebühren kostendeckend festsetzen

Bürgermeister Daniel Heß verwies in dem Zusammenhang auf eine gesetzliche Verpflichtung für Gemeinden, Verwaltungsgebühren kostendeckend festzusetzen. Das kommunale Beratungsunternehmen Heyder und Partner aus Tübingen hatte für Stetten und sieben andere Gemeinden die notwendige Kalkulation und Berechnung vorgenommen.

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Interkommunale Zusammenarbeit „positiv und hilfreich“

Der Bürgermeister bewertete diese interkommunale Zusammenarbeit mit den Gemeinden Daisendorf, Deggenhausertal, Frickingen, Hagnau, Meersburg, Owingen und Sipplingen als „sehr positiv und hilfreich für den Prozess“. Direkter Austausch und Vergleich seien möglich gewesen und darüber hinaus seine Kosten eingespart worden.

Neue Satzung sieht drei verschiedene Gebührenarten vor

In der neuen Gebührensatzung für die Gemeinde Stetten finden sich laut Bürgermeister drei verschiedene Gebührenarten. So gebe es Einheitsgebührensätze mit festgelegtem Betrag. Andere Beträge für Verwaltungsarbeiten würden künftig nach Zeitaufwand berechnet. Als Drittes stehe eine sogenannte Wertgebühr zur Verfügung, die sich am Durchschnittswert der entsprechenden öffentlichen Leistung orientiere.

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