Die Vorarbeiten für die Sanierung und Umgestaltung des Feuerwehrgerätehauses laufen bereits. Jetzt vergab der Gemeinderat Aufträge für acht Gewerke und insgesamt rund 400 000 Euro.

Angebote deutlich teurer als Kostenberechnungen

Die Preise „aller Angebote lagen deutlich höher als die Kostenberechnungen“, sagte Bauamtschef Martin Bleicher zusammenfassend. Dabei, so meinte Markus Waibel, Freie-Wähler-Stadtrat und Malermeister, kopfschüttelnd, „sind die Kostenberechnungen noch gar nicht so lange her“. Es sei also nicht so, dass die Leistungen in der Zwischenzeit teurer geworden seien, sondern, so Waibels Erklärung: „Die Kostenberechnungen der Architekten stimmen einfach nicht mehr – und sagt nicht, die Handwerker sind teurer geworden.“

Welche Firmen welche Arbeiten übernehmen

Einstimmig vergab der Rat die Elektroinstallation für 79 611 Euro an die Firma DeLimes Energy aus Pfullendorf, die Lüftungsinstallation für 68 196 Euro an die Franz Lohr GmbH Ravensburg und dieselbe Firma bekam auch für 73 242 Euro den Zuschlag für die Sanitäranlagen. Die Heizungsinstallation übernimmt die Firma Steinhauser Heizungsbau aus Salem für 25 923 Euro, die Trockenbauarbeiten die Firma A. Kränkel aus Owingen für 12 251 Euro, die Gerüstbauarbeiten die Gebr. Kiefer GmbH aus Eriskirch für 6894 Euro, die Dachabdichtungsarbeiten die Holl GmbH aus Ravensburg für 53 592 Euro. Die Sektionaltore installiert die Hild-Moser GmbH aus Herborn für 71 401 Euro.

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Gesamtkosten von rund 1,67 Millionen Euro erwartet

Für die Maßnahme am Feuerwehrgerätehaus, die der Gemeinderat bereits im November 2017 beschlossen hatte, sind im städtischen Haushalt 990 000 Euro eingestellt. Insgesamt sollen Umbau und Sanierung 1,67 Millionen Euro kosten. Feuerwehrkommandant Hartmut Schucker und einige Kameraden verfolgten die Ratssitzung.