„Die Altstadtsatzung listet alle wesentlichen Punkte auf“, begann Stadtbaumeister Martin Bleicher seinen Sachvortrag, trotzdem beinhalte der Antrag eine Werbetafel mit mehrfarbigem Schriftzug der Getränkemarke sowie das Anbringen von Werbetafeln an der historischen Steinmetzsäule. „Es handelt sich hier um ein denkmalgeschütztes Ensemble – die Fülle“, begründete Peter Schmidt (CDU) seine Ablehnung der beantragten Werbemittel.

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„Werbetafeln in die historische Mauer oder an die Steinmetzsäule einzubringen ist nicht genehmigt“, meinte auch Markus Waibel (FWV) und schlug stattdessen eine Direktbeschriftung an der Mauer vor. „Ein klares Zeichen der Ablehnung setzen“, forderte Boris Mattes (SPD) und fragte, ob bei heutiger Nutzung der sozialen Medien große Außenwerbungen noch zeitgemäß seien. Bürgermeister Robert Scherer äußerte sein Unverständnis gegenüber dem Antrag, weil schon mehrere Gespräche darüber geführt worden seien.