Wenn am 10. August ab 18 Uhr das Wetterkreuz-Fest des Fanfarenzugs auf dem Höhenweg gefeiert wird, dann dürfte dies nicht das letzte Mal gewesen sein. Auch im nächsten Jahr haben die Initiatoren vor, am Wetterkreuz zu feiern, selbst wenn die Konstanzer dann kein Feuerwerk beim Seenachtfest mehr abbrennen. „Wir setzen darauf, dass die Schweizer mit dem Feuerwerk weitermachen“, sagt Martin Brugger vom Organisationsteam.

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Wetterkreuz-Fest war 1988 ins Leben gerufen worden

Die Konstanzer wollen 2020 kein Feuerwerk mehr veranstalten, weil die Stadt den Klimanotstand ausgerufen hat. Dieses Jahr wird wohl zum letzten Mal auf Konstanzer wie auf Kreuzlinger Seite ein je 15-minütiges Feuerwerk gezündet. Aufgrund des guten Blicks vom Wetterkreuz auf das Spektakel war das Fest 1988 ins Leben gerufen worden.

Fanfarenzug hofft, dass Kreuzlingen an Feuerwerk festhält

Die Mitglieder des Fanfarenzuges hoffen, dass Kreuzlingen an dem Feuerwerk festhalten wird, zumal das dortige Fantastical in diesem Jahr noch eins draufsetzt und am Freitagabend ein zusätzliches Feuerwerk zünden will. „Zum anderen warten wir ab, was die Konstanzer stattdessen machen, es gab schon Ideen wie eine Lasershow oder Ähnliches“, erklärte Max Mayer, Vorsitzender des Fanfarenzugs.

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Rund 20 Helfer beim Fest im Einsatz

Und wenn auf der gegenüberliegenden Seeseite gar nichts mehr zu sehen sei, dann müsse man sich selbst Gedanken machen. „Sicher ist, dass das Fest mit der tollen Atmosphäre weiter bestehen wird“, betont Mayer. Es sei immer ein sehr harmonisches Fest. „Es ist zudem gut für unsere Gemeinschaft“, sagt Mayer, „wenn man die Mammutaufgabe der Organisation zusammen bewältigt, schweißt das zusammen.“ Insgesamt rund 20 Helfer, Mitglieder sowie Externe, sind ab Freitagmittag mit der Organisation beschäftigt.

Fest finanziert Konzertreise nach San Gimignano

„Das Fest ist die Haupteinnahmequelle für unsere Konzertreise in unsere Partnerstadt San Gimignano, die ohne das Fest nicht möglich wäre.“ Den Vorsitzenden treiben aber andere Sorgen um. „Wir leiden unter Nachwuchsmangel. Was nutzt es, wenn wir so schöne Feste organisieren können. Wir sind Musiker und wollen spielen“, beklagt Mayer. Aktuell suche der Fanfarenzug neben neuen Mitspielern einen Tambour.