Beim Wetterkreuzfest nutzen zahlreiche Besucher die Gelegenheit das letzte Doppelfeuerwerk über dem Konstanzer Trichter zu schauen. Schon mehr als vier Stunden vor dem Feuerwerk war der Höhenweg gesäumt von Picknick-Tischen und Stühlen.

Schon lange vor Beginn des Feuerwerks reservierten sich die Besucher am Höhenweg die besten Plätze mit Tischen und Stühlen
Schon lange vor Beginn des Feuerwerks reservierten sich die Besucher am Höhenweg die besten Plätze mit Tischen und Stühlen | Bild: Lorna Komm

Die Biertische des Fanfarenzugs füllten sich zu Beginn des Festes um 18 Uhr langsamer als in den Vorjahren.„Das Wetter bis heute Mittag war zu schlecht“, kommentierte Martin Brugger vom Organisationsteam, vermutlich seien viele gar nicht oder erst spät losgefahren. Doch im Endeffekt war das Fest wieder ein Publikumsmagnet für Gäste aus nah und fern.

Das Feuerwerk über dem Konstanzer Trichter von Meersburg aus gesehen
Das Feuerwerk über dem Konstanzer Trichter von Meersburg aus gesehen | Bild: Lorna Komm

Einen der vordersten Tische mit besten Blick auf dem See hatte sich eine Singener Gruppe gesichert. In Meersburg wären sie schon oft gewesen, nur das Wetterkreuzfest besuchten sie zum ersten Mal. Die Erwartungen an das letzte gemeinsame Feuerwerk seien schon groß, meinten die Wochenendurlauber. Weniger das Feuerwerk dafür umso mehr das gemütliche Fest lockte die Meersburger „Wir kommen jedes Jahr, auch um den Fanfarenzug zu unterstützen, der neben der vielen Arbeit ja auch das Wetterrisiko trägt“, sagte Besucher Reinhard Flach. Der Altkommandant der Freiwilligen Feuerwehr hat früher selber bei der Organisation von einigen Festen geholfen.

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Sein Feuerwehrkollege der Altersabteilung, Manfred Schmäh, weiß zu berichten, dass die Feuerwehr in den 70-er Jahren das Wetterkreuz als Festplatz entdeckt hat. „Damals haben wir hier oben unser Sommerfest gefeiert“, erzählt Schmäh. Aus diesem sei später das Unterstadtfest entstanden, welches auf dem jetzigen Thermeparkplatz ausgerichtet wurde und anschließend als Winzerfest zum Unterstadtbrunnen umzog.

Auch wenn es im nächsten Jahr nur noch das Kreuzlinger Feuerwerk geben werde, wollen die Meersburger und ihre Familien wieder kommen. „Von hier aus ist das Schweizer Feuerwerk sowieso besser zu sehen als das Konstanzer“, meint Schmäh. So war es dann auch das Feuerwerk der Eidgenossen, welches den Zuschauern besser gefiel. Nach dem gemeinsamen Finale beider Städte war das Beifall zollende Hupen der Schiffe weithin über den See zu hören.