In Meersburg haben sich spontan rund 40 Bürger getroffen, um auf dem Marktplatz ein Zeichen gegen rechte Gewalt und für den Frieden auf der Welt zu setzen. Auslöser waren der Anschlag auf eine jüdische Synagoge in Halle, der vergangene Woche zwei Menschen das Leben kostete, und die Syrienpolitik des türkischen Präsidenten Recep Erdogan.

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„Über Konfessionen und Politik hinweg ein friedliches Zeichen setzen“, beschrieb Teilnehmer Bernd Stecher seine Motivation. „Angesichts dieser Gewalt fühle ich mich wütend und hilflos“, sagte er und fügte an, dass es ihn erschrecke, wenn er sich die veröffentlichten Zahlen gewaltbereiter Rechtsextremer ansehe.

Auch Passanten reihen sich ein

Diese Meinung schienen viele Menschen zu teilen. Immer wieder reihten sich zufällig vorbeikommende Passanten in die Menschenkette rund um die aufgestellten Kerzen ein, unter ihnen auch Akteure des Mittelaltermarkts.