Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz ist laut jüngster Corona-Verordnung auch im öffentlichen Raum – beispielsweise in der Fußgängerzone – immer dann verpflichtend, falls der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet ist. Laut Auskunft von Ordnungsamtsleiter Jürgen Hess gibt es nach derzeitigem Stand der Dinge in der Markdorfer Fußgängerzone – also in der Altstadt im Bereich Marktstraße, Marktplatz, Ulrichstraße, Schloßweg – angesichts des üblichen Fußgängerverkehrs keine generelle Maskenpflicht.

Anders sei der Sachverhalt nunmehr an Donnerstagen während des traditionellen Wochenmarktes. „Auf dem Wochenmarkt muss Mund-Nasen-Schutz getragen werden, weil durch die erhöhte Personenzahl, die unterwegs ist, nicht sichergestellt ist, dass der Mindestabstand immer eingehalten werden kann“, erklärt Hess. Es sei mit Kontrollen zu rechnen, die Maskenpflicht werde durchgesetzt. „Unser Gemeindevollzugsdienst ist informiert über die neue Regelung.“

Hinweise auf Maskenpflicht bei Zugängen zum Wochenmarkt

An den Zugängen zum Wochenmarkt-Areal lässt die Stadtverwaltung laut Hess Hinweistafeln aufstellen, die auf die Maskenpflicht hinweisen. Streng genommen müsse auch im engen Durchgang des Untertors Mund-Nasen-Schutz getragen werden, wenn der Mindestabstand nicht gewahrt werden kann, ergänzt der Leiter des Ordnungsamtes.

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Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz ist laut Hess nun auch im Rathaus generell verpflichtend, „in den Bereichen, in denen Publikumsverkehr stattfindet“. Darauf werde ebenfalls mit Aushängen hingewiesen.

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