Die Pläne für die 1,2 Hektar große Fläche für Wohnbebauung in Riedheim gehen in die nächste Runde. Nach der positiven Empfehlung des Ortschaftsrats am Montagabend, musste am Dienstagabend noch der Gemeinderat zustimmen. Planer Andreas Eppinger von Büro Sieber stellte den Bebauungsplanentwurf den Ortschaftsräten und Zuhörern in der Leimbacher Mehrzweckhalle nochmals vor und ging auf Änderungen aufgrund der Rückmeldungen von Behörden und der Öffentlichkeit ein.

Ausbau der Straße nötig und Lärmschutzmaßnahme

Die Stadt Markdorf beabsichtigt für die Fläche nordöstlich der Straße „Torkelhalden“ sowie zwischen „Hochkreuzweg“ und „Torkelhalden“ in Riedheim einen Bebauungsplan aufzustellen, um ein allgemeines Wohngebiet auszuweisen. In diesem Bebauungsplan sollen nun zwölf Baugrundstücke mit Einzelhäuser und drei Kettenhausbebauungen entstehen. Zentrale Voraussetzungen des Baugebiets sind der Ausbau der Straße „Torkelhalden“, die als Erschließung für fast alle Baugrundstücke dient, und eine Lärmschutzmaßnahme in Form einer Wall-Wand-Kombination mit einer Höhe von fünf Metern, die in Richtung K 7742 umgesetzt werden soll.

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Im Vorfeld wurde seitens des Ortschaftrates und der Anwohner insbesondere das größte Grundstück, dass für ein Einzelhaus vorgesehen ist, als zu wuchtig und nicht ins Ortsbild passend bezeichnet. Da nun statt mit sieben öffentlichen Stellplätzen nur noch mit fünf Stellplätze in der Erschließungsstraße geplant werde, habe man eine Lösung, um das größte Baufeld zu entschärfen, erklärte Eppinger. Durch die Streichung der beiden Stellplätze sei es möglich, das zu wuchtig erscheinende Baufeld, entsprechend dem Verlauf der Höhenlinie der Straße Richtung „Torkelhalden“ nach Osten zu verschieben. Darüber hinaus sollen Abgrabungen nur westlich und nur auf zwei Drittel der Gebäudelänge durchgeführt dürfen. Die Größe und Höhe der möglichen Bebauungen sollen beibehalten werden, erklärte Eppinger.

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Straßenbreite wird leicht reduziert

An der Straßenbreite von 6,30 Meter störte sich ein Anlieger und wollte nicht einsehen, dass diese nicht schmaler gebaut werden könne. Bauamtsleiter Michael Schlegel verwies auf die gesetzlichen Vorgaben. Man habe dem Wunsch zum Teil entgegenkommen können, indem man die Reduzierung des Abstandes der Einfriedung bis zur öffentlichen Straßenverkehrsfläche von einem Meter auf 50 Zentimeter verringert habe. Somit werde die Straße nun statt 6,30 Meter nur noch 5,80 Meter breit.

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