Von „gestrecktem Wuchse“ spricht die „Ökonomische Encyklopädie“ von Johann Georg Krünitz unter dem Stichwort „Kürbiß“. Unsere Vorstellung von den Früchten dieses krautartigen Sommergewächses – genau genommen sind es übrigens Beeren – verbindet sich eher mit rund-prallen Formen, mit Köpfen statt den Gurken, mit denen der Kürbis durchaus eng verwandt ist. Und doch muss unwillkürlich an Gurken denken, wer die Zucchini sieht. Grün und länglich ist diese gezüchtete Unterart des guten alten Gartenkürbis‘. Aus Italien kommt sie, ebenso wie ihr Name, der so viel wie „kleine Kürbisse“ bedeutet. Wir Deutsche benennen auch das einzelne Exemplar mit der italienischen Mehrzahl-Form.

Das könnte Sie auch interessieren

Zucchini fördern Knochenaufbau und Blutbildung

Doch wer will grammatikalischen Kleinlichkeit nachhängen, wenn es um ein derart gesundes Gemüse geht. Reich an Mineralstoffen und Spurenelementen tragen die Zucchini sowohl zum Knochenaufbau als auch zur Blutbildung bei. Darüber hinaus versorgen sie den Menschen kaum weniger reichlich mit Vitamin A und Vitamin C.

Umsatz des Stands steigt während Corona bis zu 30 Prozent

Eben darum kann Gemüse-Händler Alf Meuser die grünen, fleischigen Beerenfrüchte unbedingt empfehlen. Denn gerade in diesen Zeiten, so beobachtet Meuser, „achten die Leute offenbar wieder verstärkt auf ihre Ernährung“. Seit Beginn der Corona-Krise floriert der Nahrungsmittelabsatz. 20, gar 30 Prozent mehr Umsatz mache sein Stand vom Hofgut Rimpertsweiler, das dem Demeter-Verband angeschlossen ist – nicht nur auf dem Markdorfer Wochenmarkt, sondern auch auf den Märkten in Überlingen und Friedrichshafen.

75 Jahre Geschichte. 75 Jahre Erfahrung. 75 Jahre Journalismus. Sichern Sie sich jetzt für kurze Zeit ein ganzes Jahr zum Jubiläumspreis von 75 €.