Die bisher üblichen Schließtage der städtischen Kindergärten in den Pfingst- und Sommerferien werden aufgrund der Corona-Krise und deren Auswirkungen auf die Betreuung in diesem Jahr ausgesetzt. Das heißt, die Kitas sollen regulär mit den coronabedingt eingeschränkten Öffnungszeiten geöffnet haben. Dies kündigte Bürgermeister Georg Riedmann in seinem Bericht zur aktuellen Situation in der Stadtverwaltung vor dem Gemeinderat an.

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Nur 50 Prozent der Kapazitäten dürfen genutzt werden

„Das wollen wir den Eltern nicht zumuten“, sagte Riedmann zu Beginn der jüngsten Sitzung in der Stadthalle. In den Kitas und den Grundschulen ist die Stadt inzwischen seit Wochenbeginn in einen eingeschränkten Regelbetrieb mit rollierendem System gestartet (wir berichteten ausführlich am vergangenen Mittwoch). Die Eltern wurden dafür vorab in einem Schreiben informiert und deren Bedarfe abgefragt. „Wir wollen diesen eingeschränkten Regelbetrieb für alle Kinder anbieten und werden die Kapazitäten in einem rollierenden System bereitstellen“, so Riedmann im Rat. Mehr werde aber nicht möglich sein, da pro Kindergarten mindestens noch eine Gruppe von der Notbetreuung belegt sei und nur 50 Prozent der Kindergarten-Kapazitäten ausgenutzt werden dürfen.

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Keine Kurzarbeit für die Erzieherinnen

Aktuell organisiere die Stadt die Koordination mit den Kindergartenleiterinnen. Ursprünglich hatte die Stadt auch Kurzarbeit für die Erzieherinnen angemeldet. Sehr bald, so Riedmann, habe sich aber abgezeichnet, dass man bereits seit dieser Woche wieder das volle Personal an Bord brauche. Deshalb sei die Kurzarbeit auch erst gar nicht eingeführt worden.

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FW-Rat Gantert wünscht blockweise Unterricht für Viertklässler

Hinsichtlich der Schulen sei er persönlich „nicht glücklich“ über das weitere Home-Schooling, sagte Riedmann. Die aktuelle Form der Notbetreuung dort werde über die Ferien hinaus fortgesetzt werden. Ob es auch eine Ferienbetreuung gebe, müsse noch entschieden werden. FW-Rat Markus Gantert kritisierte, dass der Unterricht für die Viertklässler auf wenige Stunden an vielen Tagen aufgeteilt werde, anstatt ihn familienfreundlicher in längeren Blöcken an nur wenigen Tagen anzubieten, wie dies etwa in Kluftern praktiziert werde. Riedmann sagte, er werde die Anregung aufnehmen.

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