Finka, Annabelle und Glorietta sind wieder da. Viel, viel früher als sonst – mindestens zwei Wochen. Das habe das gute Wetter gemacht, erklärt Dieter Frick. Der Kartoffelzüchter aus Kleinstadelhofen bei Pfullendorf erläutert, warum die drei genannten Sorten wesentlich eher aus der Erde können als gewöhnlich. „Wir hatten es schön warm in den letzten Wochen – und geregnet hat‘s auch ausreichend.“

Frühkartoffeln mögen genügend Feuchtigkeit und relativ hohe Temperaturen

Das hat Glorietta ebenso gern wie Annabelle und Finka. Bei genügend Feuchtigkeit und relativ hohen Temperaturen gedeihen die drei am allerbesten, erzählt Frick, der in diesem Sommer ausgesprochen dicke Knollen ernten darf. „Viel dicker als in den vergangenen zwei, drei Jahren.“

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Drei verschiedene Frühkartoffeln im Angebot

Warum er gleich drei verschiedene Frühkartoffeln im Angebot habe? Das sei bald erklärt. Annabelle und Gloria gehören zu den festkochenden Sorten, sie unterscheiden sich aber im Geschmack. „Die Gloria ist wunderbar buttrig“ schwärmt der Landwirt aus Kleinstadelhofen. Während die Annabelle für ihren leicht speckigen Charakter bekannt ist. Und die Finka, die sei halbweich, leicht mehlig, erläutert Frick. Daher sei diese Sorte vor allem für den Brei, als Ofenkartoffel, aber auch fürs Gratin geeignet.

Frühe Sorten nicht lagerfähig, aber gesünder als haltbare

Kartoffel ist also keineswegs Kartoffel. Frühe Kartoffeln sind nicht lagerfähig, andererseits aber gesünder als ihre haltbareren Geschwister. Aber Kartoffeln seien immer ein dankbares Thema, zumal an Dieter Fricks Marktstand, an dem nicht nur die Markdorfer Kunden nach Rezepten und Empfehlungen fragen – etwa für das Lagern.