Minze, Waldmeister, Rosenblüten, Holunder natürlich, Zitronenmelisse, Waldmeister und neuerdings Rosmarin – all das verarbeitet Judith Lehle zu Sirup. „Zucker kommt hinein und Wasser, außerdem Zitronensäure“, erläutert sie ihr Grundrezept, das je nach Geschmacksrichtung variiert wird. Kürzlich ist Judith Lehle umgezogen.

Ihr Stand steht jetzt auf dem Bauernmarkt beim Hexenturm

„Von meinem alten Platz in der Marktstraße musst ich ja weg, weil da die Durchfahrt für die Feuerwehr freigehalten werden muss.“ Seit kurzem schlägt sie ihren Tisch mit den verschiedenen selbstgemachten Sirups, ihren ebenfalls hausgemachten Essig-Sorten sowie ihrem Zitronensalz auf dem Bauernmarkt beim Markdorfer Hexenturm auf.

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Jedem Vorbeikommenden schenkt sie ein Lächeln

Jeder, der vorbeikommt, erhält ein Lächeln. Vielleicht ist das der Grund, weshalb so viele stehen bleiben an Judith Lehles Stand. Möglicherweise sind es aber auch die Flaschen, die zahlreich und bunt dastehen. Jede trägt ein handbeschriftetes Etikett, auf dem steht, ob Essig oder Sirup drin ist. Das verlockt geradezu zum Nachfragen: Warum die große Mühe? „Weil‘s die guten alten Rezepte wert sind“, gibt die Natur- und Garten-Freundin zur Antwort.

„Wichtig, sich auf das gesunde Leben zu besinnen“

„Gerade in Zeiten wie diesen“, spielt sie auf die Corona-Krise an, „ist es wichtig, sich auf die Gesundheit, das gesunde Leben zu besinnen.“ Aber auch auf das Gespräch. Und das ergebe sich oft mit ihren Kunden. Einige bringen auch mit oder lassen ernten, wovon sie in ihren Gärten Überfluss haben. So wie neulich die Dame, die Judith Lehle Rosmarin schenkte, der nun zu Sirup verarbeitet wurde.