Veranstaltungen waren für Bruno Gangl Pflichttermine, zum einem der Geselligkeit wegen und zum anderen, um die Vereine zu unterstützen. Mit dabei stets seine Frau Hannelore, mit der er noch Goldene Hochzeit feiern konnte, bevor sie im Jahr 2016 verstarb. Ein schwerer Verlust für Gangl, der sich aber weiterhin an sein Lebensmotto hielt, nie den Humor zu verlieren.

Bruno Gangl, hier bei seinem letzten Auftritt 2019 im Markdorfer Dreckkübel, nahm gerne das Stadtgeschehen auf die Schippe.
Bruno Gangl, hier bei seinem letzten Auftritt 2019 im Markdorfer Dreckkübel, nahm gerne das Stadtgeschehen auf die Schippe. | Bild: Nosswitz, Stefanie

Jahrzehntelang gehörte er zu den begnadeten Redner im Markdorfer Dreckkübel. Insbesondere den ehemalige Bürgermeister Bernd Gerber nahm er auf die närrische Schippe, dies aber stets in freundschaftlicher Manier. Wenn für Festlichkeiten in Ittendorf Kuchenspenden aufgebraucht wurden, ließ sich Bruno Gangl nicht zwei Mal bitten, als gelernter Bäcker war es für ihn selbstverständlich, einen Kuchen beizusteuern. Ruhen und Rasten war nicht so seins, so war für ihn klar, dass beim Renteneintritt eine neue Beschäftigung her muss. Er gehörte zu den Frühaufstehern und sorgte viele Jahre lang dafür, dass SÜDKURIER-Leser pünktlich und zuverlässig ihre Zeitung im Briefkasten hatten.

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Sein ganzer Stolz war seine Familie; seine sechs Kinder, zehn Enkel und drei Urenkel. Ein Ritual war ihm dabei besonders wichtig, mit einer seiner Töchter reiste er jährlich in das bayrische Reit im Winkel, um dort gemeinsam den Urlaub zu verbringen. Sein Humor und seine Geselligkeit werden fehlen.