Eine etwas andere Feuerwehrhauptübung erwartete die rund 60 Zuschauer, die die Aktiven der Ittendorfer Abteilungswehr am Samstagabend beobachtet haben. Nicht wie im sonst üblichen Tempo, sondern fast schon in Zeitlupe machten sich die Rettungskräfte ans Werk. Dies, um das neue Löschfahrzeug LF 10 zu erläutern und die einzelnen Aufgaben nachvollziehbar aufzuzeigen.

Löschfahrzeug mit modernster Technik

Das Übungsszenario: Durch heiße Asche gerät in der Garage der Familien Schwarz und Kreidler ein Mülleimer in Brand. Moderiert wurde die Übung von Abteilungskommandant Karl-Heinz Alber, die Einsatzleitung oblag Philip Asprion. Alber sagte, dass das Fahrzeug seit Juli 2021 im Einsatz sei, über modernste Technik verfüge, rund 300 PS auf die Straße bringe, 2000 Liter Wasser sowie 120 Liter Schaumlöschmittel mitführen könne und Plätze für neun Einsatzkräfte biete.

Das könnte Sie auch interessieren

Abteilungskommandant Karl-Heinz Alber erläuterte den Zuschauern des Weiteren, wie von den Einsatzkräften die sogenannte Riegelstellung aufgebaut wird, in welcher Reihenfolge die Wasserversorgung erfolgt und wie die einzelnen Trupps ausgerüstet sind. Außerdem, wie die Wärmebildkamera verwendet und wie nach dem Brandlöschen gelüftet wird.

„Wasser marsch“, heißt es bei Judith Bailer und Markus Franke.
„Wasser marsch“, heißt es bei Judith Bailer und Markus Franke. | Bild: Lang, Andreas

Lob gab es von Matthias Brutsch, er ist Erster stellvertretender Kommandant der Markdorfer Gesamtwehr, sowie von Ortsvorsteher Bernhard Grafmüller. Nach der Übung durften Kinder im Feuerwehrauto Platz nehmen, da musste man nicht lange bitten.