Die Freude über die Unterstützung von engagierten Bürgern ist groß. Die Senioren haben sich besonders über liebe Worte und Aufmerksamkeiten von vielen bekannten und unbekannten Bastlern, Malern und Mutmachern oder Blumengrüßen gefreut.

Heinrich Lang, Geschäftsführer des Spitalfonds, bedankt sich für die „überaus herzliche und wohltuende Unterstützung.“
Heinrich Lang, Geschäftsführer des Spitalfonds, bedankt sich für die „überaus herzliche und wohltuende Unterstützung.“ | Bild: Nosswitz, Stefanie

Viele Briefe von Kindern

Bewohnerin Hedwig Kucklick erzählt: „Wir haben viele Briefe von Kindern bekommen, über die wir uns sehr gefreut haben. Da standen viele Wünsche für uns drin“, sagt die 89-Jährige. Das habe Mut gemacht. Daher sei es besser, im Pflegeheim zu sein, als alleine daheim.

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Das Mehrgenerationenhaus steuerte beispielsweise Malstifte, Zeichenblöcke und Mandalas bei, der „Frisör im Hinterhof“ stellte Zeitschriften zur Verfügung und die Eisdiele „Gelateria Gentile“ spendierte Eis.

Musik und Konzerte kommen bei den Bewohnern gut an

Auch musikalisch war einiges geboten. Die Stadtkapelle hat unter anderem mit Konzerten für gute Laune und Abwechslung gesorgt, Egon Drössel und Winfried Böhm begeisterten mit ihrer Drehorgel.

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„Die Konzerte waren für uns etwas ganz Neues. Es war schön, andere Menschen zu sehen“, sagt Kucklick.

Seniorin Anita Schroers hat sich besonders über die Klavierkonzerte von Pianistin Andrea Ringendahl gefreut. „Ich habe früher viel Klavier gespielt. Das Klavierkonzert hat mir daher am besten gefallen“, sagt die 86-Jährige.

Das sei eine tolle Sache gewesen, da ihre Töchter in Krefeld und Hamburg wohnen und sie daher aufgrund der Entfernung nicht oft Besuch bekomme.

Kontakt über das Zimmerfenster

Denn Besucher empfangen war im Pflegeheim St. Franziskus eine lange Zeit nur über das Zimmerfenster möglich. Es sei viel „gefensterlt“ worden, sagt Pflegedienstleiterin Heike Knorr.

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Die Angehörigen von Bewohnerin Magdalena Landkammer standen dann am Geländer in der Bussenstrasse. „Das war besser, als gar keine Besuch zu bekommen“, erzählt die 91-Jährige. „Ich bastle jetzt auch mehr. Davor hatte ich keine Zeit dafür“, sagt sie und lacht.

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