Die Corona-Krise habe auch in Markdorf verheerende Folgen für Wirtschaft, Gewerbe und Dienstleister, schreibt die FDP Markdorf in einer Pressemitteilung. „Die Auswirkungen werden wir in vollem Umfang erst in einiger Zeit mit voller Wucht zu spüren bekommen. Wir haben es mit einem langfristigen Problem zu tun.“ Dem städtischen Haushalt fehlten Einnahmen, allen voran die Gewerbesteuer, argumentiert die Partei.

FDP fordert „äußerste Sparsamkeit“

Die Verwaltung müsse kurzfristig den gesetzlich vorgeschriebenen Ausgleich des Ergebnishaushaltes angehen, fordert die FDP. „Die Stadt muss sich ohne Ausnahme auf ihre Pflichtaufgaben beschränken. Und selbst hier ist äußerste Sparsamkeit in der Ausführung angesagt. Auch Verschiebungen von wichtigen Projekten dürfen nicht tabu sein. Als letztes Mittel müsste sogar eine Haushaltssperre her“, so die FDP.

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Rathaus müsse alle Förderprogramme abklopfen

Kurz- bis mittelfristig müsse die Markdorfer Wirtschaft wieder angekurbelt werden. Alle Kreis-, Landes, Bundes- und selbst europäische Förderprogramme müssten auf Hilfen abgeklopft und ausgeschöpft werden. Auch über den Einsatz von städtischen Liegenschaften müsse nachgedacht werden. Es sei nicht die Zeit, Wirtschaftsunternehmen abwandern zu lassen.

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Digitale Bildung „existenziell wichtig“

„Existenziell wichtig wird in diesem Zusammenhang die digitale Bildung an unseren Schulen. Lernmittel stehen genügend bereit“, so die FDP. Die Lehrkräfte müssten entsprechend weitergebildet werden. Zudem solle jedem Grundschüler spätestens ab der vierten Klasse ein Tablet zur Verfügung stehen. Bereits ein Bruchteil der Mittel, die jetzt für die Erweiterung der Trendsportanlage ausgegeben werden, würde laut FDP für diese Maßnahme ausreichen. „Es ist höchste Zeit für kreatives Denken und starkes Handeln im Rathaus.“