Corona-Fall im Interimskindergarten in Markdorf-Leimbach: Eine Mitarbeiterin des pädagogischen Personals sei positiv auf das SARS-2-Covid-Virus getestet worden, hat die Stadtverwaltung am Donnerstagmittag mitgeteilt. Als Vorsichtsmaßnahme hätten sich alle Kinder und das gesamte Personal in Quarantäne begeben, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt weiter.

Gegenwärtig sind alle Kindergärten in Markdorf seit dem Mittwoch geschlossen, vorläufig jedenfalls bis zum 11. Januar. Es wird aber, wie bereits beim Lockdown im Frühjahr, eine Notbetreuung angeboten. Dies betrifft auch den Interimskindergarten in Leimbach: Dort sei ein Kind zur Notbetreuung angemeldet. „Wir hoffen, dass wir ab dem 11. Januar den Kindergartenbetrieb wieder normal aufnehmen können“, heißt es aus dem Hauptamt.

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Insgesamt seien 14 Kindergartenkinder und sechs Mitarbeiterinnen betroffen, darunter alle Erzieherinnen und alle pädagogischen Mitarbeiterinnen, sagt Kindergartenleiterin Ursel Burger auf Anfrage des SÜDKURIER. Sie müssen nun für zwei Wochen zu Hause bleiben. Die betroffenen Eltern hätten recht verständnisvoll reagiert, so berichtet Burger, zumal der Kindergarten aktuell ohnehin geschlossen sei. Die infizierte Mitarbeiterin habe sich am Mittwoch gemeldet.

„Ich bin sehr zufrieden, wie schnell wir benachrichtigt worden sind.“
Nils Bischoff, Elternbeirat des Leimbacher Interimskindergartens

Wie Elternbeirat Nils Bischoff berichtet, sind er und seine Frau „noch am Mittwochabend etwa um 20 Uhr herum telefonisch“ von der Interimskita über den Corona-Fall und die Quarantäne-Anordnung informiert worden. „Ich bin sehr zufrieden, wie schnell wir benachrichtigt worden sind, noch nach Dienstschluss“, sagt Bischof, Vater eines noch nicht zweijährigen Mädchens, in einem Telefonat mit dieser Zeitung.

Tochter muss bis einschließlich Heiligabend daheim in Quarantäne bleiben

Am Donnerstagnachmittag hat es einen Anruf des Gesundheitsamtes gegeben, wie der Elternbeirat weiter berichtet. „Unsere Tochter muss nun bis einschließlich 24. Dezember zu Hause in Quarantäne bleiben. Wir haben uns darauf eingestellt, dass so etwas mal passieren kann. Beruflich bringt uns diese Situation keine Einschränkungen“, sagt Bischoff. Er arbeite in Home-Office, seine Frau habe derzeit Urlaub.